Im Tal der großen Buddhas, 8.5 out of 10 based on 6 ratings
Doku-Beschreibung:
Im März des Jahres 2001 ließ das afghanische Talibanregime trotz internationaler Proteste die beiden gigantischen, 1.500 Jahre alten Buddhastatuen “Shamama” und “Salsal” im afghanischen Bamiyan-Tal zerstören. Die Steinkolosse waren einzigartige Zeugnisse einer Hochkultur, die bis zum 13. Jahrhundert entlang der Seidenstraße blühte. Die Bilder der Sprengung gingen um die Welt und lösten einen Sturm der Entrüstung aus. Der Dokumentarfilm des Schweizer Filmemachers Christian Frei ist Reisebericht und Spurensuche zugleich.
Sehr traurige Doku irgendwie.
Zum einen muss man sagen, dass Religiöse fundamentalisten nichts gutes bringen – wie man hier an der zerstörung der Geschichte sehen kann.
Zum anderen muss man auch sagen, dass die Darstellung eine Buddhas fragwürdig ist. Warum gibt es Buddha als Statue? Er ist kein Gott, und wie schon erwähnt, war es in der Tradition verboten Buddha darzustellen.
Buddha war nur ein Mensch, der Erkenntnis erlangte. Die Leute sollten ihn nicht verehren, nicht vor seinen Statuen knien, sondern sich ein Beispiel an ihn nehmen, um das zu erreichen was er erlangte.
Dennoch, blutet mir auch immer das Herz, wenn ich sehe wie Geschichte so flöten geht – sei es durch zerstörung oder durch natürlichen Verfall.
Eine feinfühlige Doku die das Problem wiedergibt!
Ohne dabei anzuprangern oder zu werten.
Sehr traurige Doku irgendwie.
Zum einen muss man sagen, dass Religiöse fundamentalisten nichts gutes bringen – wie man hier an der zerstörung der Geschichte sehen kann.
Zum anderen muss man auch sagen, dass die Darstellung eine Buddhas fragwürdig ist. Warum gibt es Buddha als Statue? Er ist kein Gott, und wie schon erwähnt, war es in der Tradition verboten Buddha darzustellen.
Buddha war nur ein Mensch, der Erkenntnis erlangte. Die Leute sollten ihn nicht verehren, nicht vor seinen Statuen knien, sondern sich ein Beispiel an ihn nehmen, um das zu erreichen was er erlangte.
Dennoch, blutet mir auch immer das Herz, wenn ich sehe wie Geschichte so flöten geht – sei es durch zerstörung oder durch natürlichen Verfall.