Der Glaube an die Existenz von Magie ist uralt. Die germanische Anschauung scheidet die Welt wesentlich in den von der Sippengemeinschaft bewohnten Raum und den Raum außerhalb, der weder gut noch böse, sondern von Wesen bewohnt ist, die mal nützlich und mal schädlich, aber stets mächtig sind. Nach altnordischen Liedern hat das Göttergeschlecht der Asen in seiner Auseinandersetzung mit den magiebegabten Wanen die Göttin Freyja hinzugewonnen, die auch Odin eine Form der Magie, seiðr, lehrt. Durch Selbstopfer ("Ich weiß, daß ich hing am windigen Baum neun lange Nächte, vom Speer verwundet, dem Odin geweiht, mir selber, ich selbst, am Ast des Baumes, dem man nicht ansehn kann aus welcher Wurzel er sproß.") erlangt er Zauberlieder und auch die Runen, aus denen er Weisheit und Macht schöpft.
Exakt
@Anno
hehehe ….jo ….nur das einen heute nicht mehr die Katholiken verbrennen sondern die moslemfundamentalisten in die luft jagen.
Und was haben wir heute aus solchen damaligen Religionseskapaden gelernt?
Absolut nichts…