Der bemerkenswerte Niedergang des Bankhauses Oppenheim Über 220 Jahre zählte Sal. Oppenheim zu den renommiertesten Banken Deutschlands, hier gingen die Reichen und Mächtigen ein und aus. Gegründet 1789 - im Jahr der französischen Revolution - wurde das Kölner Geldinstitut im Nachkriegs-Deutschland zu einem einflussreichen Partner von Wirtschaft und Politik. Im Jahr 2004 stieg Sal. Oppenheim zur größten Privatbank Europas auf und verlegte anschließend seinen Firmensitz nach Luxemburg. Doch dann kam der tiefe Fall: die Banker verstrickten sich zunehmend in Immobilien- und Aktiengeschäfte. Besonders eng waren die Geschäftsbeziehungen zum Arcandor-Konzern, der früheren KarstadtQuelle AG - hier war Sal. Oppenheim zuletzt Hauptaktionär. Die Insolvenz des Warenhauskonzerns riss auch die Bank mit in den Abgrund. Inzwischen mussten die verantwortlichen Banker von ihren Ämtern zurücktreten und die Deutsche Bank hat das Traditionshaus übernommen.
Datum: 02.12.2011 Kommentare: 7
 
Er gilt als mächtigster Wirtschaftsführer in Deutschland. Und in Politik wie Wirtschaft heißt es: Geht es der Deutschen Bank gut, geht es Deutschland gut. Wer ist der 62-jährige Mann an der Spitze einer der mächtigsten Banken? Was treibt ihn an? Der Banker ist ebenso umstritten wie bekannt und für viele das Sinnbild des kalten Kapitalisten. Sein Einkommen ist eines der höchsten hierzulande. Er verdient zwischen elf und 20 Millionen Euro im Jahr. Dabei bescheidet er sich öffentlichkeitswirksam durchaus auch mit nur 1,5 Millionen Euro im Jahr, wenn die Geschäfte mal nicht so gut laufen.
Datum: 01.11.2011 Kommentare: 8
 
Die vierteiligen Reihe "Der Aufstieg des Geldes" ist eine fesselnde Dokumentation über die Entstehung und Entwicklung des internationalen Finanzwesens. Der Harvard-Professor Niall Ferguson geht der anhaltenden Finanzkrise auf den Grund: angefangen bei der US-Immobilienkrise, der Globalisierung und den gegenseitigen Abhängigkeiten der Wirtschaftssysteme bis hin zu verschiedenen Anlageformen an den Börsen und dem Rückbau des Sozialstaates. Bei all diesen Problemen liefert die Geschichte der Finanzmärkte einen wichtigen Schlüssel zum Verständnis -- und vielleicht zum Weg aus der Krise?
Datum: 19.08.2011 Kommentare: 3
 
Die vierteiligen Reihe "Der Aufstieg des Geldes" ist eine fesselnde Dokumentation über die Entstehung und Entwicklung des internationalen Finanzwesens. Der Harvard-Professor Niall Ferguson geht der anhaltenden Finanzkrise auf den Grund: angefangen bei der US-Immobilienkrise, der Globalisierung und den gegenseitigen Abhängigkeiten der Wirtschaftssysteme bis hin zu verschiedenen Anlageformen an den Börsen und dem Rückbau des Sozialstaates. Bei all diesen Problemen liefert die Geschichte der Finanzmärkte einen wichtigen Schlüssel zum Verständnis -- und vielleicht zum Weg aus der Krise?
Datum: 18.08.2011 Kommentare: 8
 
Vor drei Jahren begann die schlimmste Finanz- und Wirtschaftskrise. Die Banken hatten die Weltwirtschaft an den Abgrund geführt. Gerettet hat die Banken der Steuerzahler, mit enormen Geldbeträgen. Die WISO-Dokumentation will wissen, was sich seitdem geändert hat
Datum: 16.07.2011 Kommentare: 24
 
Wenn wir einen Geldschein in die Hand nehmen, eine Überweisung veranlassen oder Zinsen zahlen, glauben wir zu wissen, womit wir es zu tun haben: mit Geld natürlich. Aber der SCHEIN trügt. Nur 2% der Billionen Dollar, die die Finanzmärkte täglich virtuell um den Globus pumpen, werden zum Austausch von Waren- oder Dienstleistungen benutzt. Geld ist ein Spiel, in dem jeder gewinnen will; doch zum Gewinnen werden Verlierer benötigt!
Datum: 23.03.2011 Kommentare: 16
 
Ein Banker aus München Arm in Arm mit einem Pfandbriefjongleur aus Dublin, ein Finanzminister, der in den Abgrund blickt, eine Kanzlerin, die Hand in Hand mit dem Chef der Deutschen Bank die „systemrelevante" Bank verstaatlicht. Hinzu gesellen sich: Eine geheimnisumwitterte Derivate-Händlerin, auf Krawall gebürstete Aktionäre in Nadelstreifen. Ermittelt wird: Wie das 100 Milliarden Euro tiefe Loch für den Steuerzahler gegraben wurde. Im Wetterleuchten der Wirtschaftskrise wird hier aufgeklärt, wie die Hypo Real Estate zur Tellermine des deutschen Finanzmarktes mutieren konnte. Ein Finanzthriller.
Datum: 25.11.2010 Kommentare: 9
 
Aus dem Kino (Film: Wallstreet) hat sich eine Moral, ein Recht, eine Herrschafts- und Kampfphilosophie entwickelt, die "Überargumente" für Handlungsweisen zugunsten von global destruktiven Geschäftsmodellen lieferte. Im Grunde der psychologische Mechanismus, den man auch von der jahrzehntelangen Bestrahlung durch konstruierte Gewaltszenarien in Kinofilmen kennt. Die gefühlsmanipulierende Wirkung von dramatischen Zwangslagen der Kinohelden, aus denen natürlich nur noch Distanzwaffen mit "befreiend zerstörerischer Wirkung" heraushelfen, oder gar Filme die Waffen und Aggressivität als asoziale Freiheit und Selbstbestimmung verherrlichen und die Herrschaft über andere durch Waffen gleich mit anerzogen wird. Skrupellosigkeit als positives Prinzip zur Gewinnung von Vorteilen in jeglicher Hinsicht
Datum: 09.11.2010 Kommentare: 12
 
In Island ist nichts mehr wie es war. 'Ich fühle mich gelähmt', sagt der einst erfolgreiche Architekt Jakob Lindal, der seit Monaten jedem Auftrag hinterher jagt. Ein Jahr nach Finanzcrash und Staatsbankrott kämpfen die Isländer um ihre Zukunft. In den vergangenen zwölf Monaten hat sich vieles verändert: Die alte Regierung wurde gestürzt, der Beitritt zur EU ist beschlossen, wenn auch umstritten. Aber jetzt liegt eine milliardenschwere Schuldenlast auf den rund 320 000 Isländern. Ein weltweit einmaliger Vorgang: Innerhalb weniger Monate hat sich die auf-strebende Nordmeerinsel von der fünftreichsten Nation der Erde auf den Status eines Entwicklungslandes zurückentwickelt. Dabei sind die Nachfahren der Wikinger Katastrophen gewohnt. Sie überstanden Vulkanausbrüche, eisige Kälte, Erdbeben und Hungersnöte.
Datum: 04.10.2010 Kommentare: 0
 
Die Staatsschulden steigen immer weiter an, die Politiker nehmen immer wieder neue Kredite auf. Der Reichtum Deutschlands, sowie Amerika's sowie weiterer westlicher Länder beruht auf den Schulden, die diese Staaten Tag für Tag anhäufen. Indem wir ärmere Länder Ausbeutung, Betrügen und versklaven, halten wir hier unseren Lebens Standard. Wir sind alle daran schuld, dass Menschen in Krisengebieten versklavt und unterdrückt werden. Unsere Kapitalistische Lebensweise führt zu großen Leid auf der ganzen Welt.
Datum: 03.10.2010 Kommentare: 3
 
Weltweit explodieren die Staatsschulden, ganze Länder gehen bankrott. Die Vereinigten Staaten, England aber auch Deutschland und andere Länder versuchen hektisch, mit neuen Schulden das Ende von Banken und ganzen Wirtschaftszweigen zu verhindern. Doch wo kommt das Geld dafür her? Wie kann ein ganzer Staat auf Pump leben? Rezession, Inflation, Hyperinflation, Depression – was heißt das überhaupt? Quarks & Co liefert Antworten auf diese Fragen.
Datum: 01.09.2010 Kommentare: 7
 
Die große Gier – Wer schützt Bankkunden vor den Banken? “24 von 25 Bankberatern sind gescheitert. Wir sind ja als Mitarbeiter einer Verbraucherzentrale einiges gewöhnt. Aber das hätte ich nicht erwartet.” Sagt Arno Gottschalk, Finanzexperte der Verbraucherzentrale Bremen. Aber vielleicht ist dieses Abschneiden volle Absicht. Die Privatkunden sind gerade jetzt im Visier der Banken. Bei denen ist noch Geld zu holen. Also: Ran an den Speck! “Die große Gier” heißt die WISO-Dokumentation von Michael Scheuch. Diese Gier richtet sich jetzt auf das Vermögen der kleinen Bankkunden, die vor der Finanzkrise von den Investmentbankern nachsichtig belächelt wurden. Jetzt werden sie zur neuen Zielgruppe. Und die Regierung rettet zwar die Banken, aber nicht die Bankkunden vor den Banken. Unsere Testkundin kam mit fiktiven 95.000 Euro (“eine Erbschaft!”) und fragte nach Anlageempfehlungen.
Datum: 29.08.2010 Kommentare: 5
 
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