Was zur Hölle ist hier eigentlich los?

 
  1. October 21st, 2009 at 00:29 | #1

    Tja, da ist die natürliche Auslese – was nicht nachgefragt wird geht im Kapitalismus mangels Interesse unter, bzw. muss staatl. gefördert oder mit Gebühren belegt werden.
    Die meisten Nachrichten sind heute eben für viele uninteressant – zu oberflächlich. Klar, dass sich die Menschen zunehmend kleineren Blogs zuwenden, wo sie mit den Informationen versorgt werden, die sie wirklich interessieren.

    Im Grunde kann das Internet damit der kapitalitische Durchbruch sein, eine Quintessenz – das Ereignis, dass endlich die positiven Seiten der freien Marktwirtschaft unterstreicht – nämlich Konkurrenz, Vielseitigkeit und auf den Menschen zugeschnitten – so wie es in einer globalen Welt sein sollte.
    Weg von wenigen großen Agenturen hin zu kleinen Anbietern für spezielle Interessen – der Kuchen wird neu verteilt.

    Auf den globalen Markt übertragen könnte das für die Zukunft bedeuten, dass große, weltumspannende Konzerne mit breiten Produktpaletten immer mehr wegbrechen und sich dafür kleinere mit bestimmten Zielgruppen
    etablieren.

    Das könnte tatsächlich glatt noch genau die Revolution werden, von der heute alle träumen – eine völlige Neuinterpetation des Kapitalismus mit der freien Marktwirtschaft.
    Die Antwort auf die Frage nach einem gerechteren System ohne das System überhaupt ändern zu müssen.

    Man stelle sich vor, zuerst bricht die Musikbranche ein, und überall im Netz spriessen kleine Künstlergruppierungen die sich durch Fans über Wasser halten können. Musiker der großen Anbieter werden dann eben von der Industrie nicht mehr so hoch bezahlt werden können und nicht mehr so dominieren.
    Die Filmindustrie knickt ein, stattdessen wachsen viele kleine Produzenten die zwar billigere, aber nicht unbedingt schlechtere Filme machen. Schauspieler aus Hollywood werden dann nicht mehr mit Millionengagen bedient werden sondern wirklich nach Leistung.

    Nachrichten werden auf Zielgruppen zugeschnitten, Recherchen immer gründlicher, Themen besser durchleuchtet.

    Statt globaler Konzerne mit starken Einflüssen auf Politik und Wirtschaft immer mehr lokale Anbieter von Produkten mit guter Qualität, die eine kleine, aber dafür erlesene Palette haben.

    Das Internet kann das noch bringen – überlegen wir mal wie jung es noch ist, seit wann es erst ein Medium für die breite Masse geworden ist.
    …und was es bis jetzt schon alles verändert hat.

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  2. October 20th, 2009 at 17:09 | #2

    Lächerlich diese Kapitalisten und Anhänger der freien Marktwirtschaft.

    Sollange sie andere Dominieren und Gewinne abschöpfen können ist alles super.

    Wenn sie in der Konkurenz unter gehen, oder Opfer ihrer eigenen Ideen werden, heulen sie rum und schreien nach der sozialen Gerechtigkeit die sie die ganze Zeit vorher keinem gewährtem.
    Keinem Mitarbeiter, keinem Kunden, keinem Zulieferer und keinem Lieferanten.

    Das ist ein wiederliches Dreckspack sondergleichen.

    Fast alle Kaufleute sind Profilügner. Nicht mehr. Nicht weniger.

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