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Warum sind die Deutschen, wie sie eben sind? Woher kommt ihre unbändige Lust auf Jammern und Schwarzmalen? Warum sehen Deutsche das Glas immer halb leer und nicht halb voll? Obwohl selbst ein chronischer Hypochonder, begibt sich Dokumentarfilmer Konstantin Faigle, auf die Reise durch ein kollektiv verstimmtes Land. Der junge Filmemacher, der für sein Debüt "Out of Edeka? mit dem Bayrischen Dokumentarfilmpreis ausgezeichnet wurde, will auf den Grund deutscher Wehleidigkeit gelangen. Auf seinem Weg macht er Station bei Männerclubs, die auf dem Rhein sentimental das Loreley-Lied singen, im Teutoburger Wald, in dem Hermann über deutsches Wohl wacht, bei Pater Anselm Grün, Ludwig II, Alice Schwarzer und Prof. Walter Jens. Doch ist die ´schwere deutsche Seele` überhaupt zu ergründen? | |
| Datum: 01.02.2012 | Kommentare: 2 | |
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"Flughäfen, Autobahnen, Wasserstraßen oder Hochhäuser: In Deutschland gelingt kaum eine Infrastrukturmaßnahme ohne Protest. Günter Ederer nimmt den Zuschauer in seinem beeindruckenden Film mit auf Deutschlandreise und zeigt, wie sich Besitzstandswahrer gegen alles und jedes zur Wehr setzen." "So war es beim Bau des Frankfurter Bankenviertels, beim Anschluss Kassels an das Hochgeschwindigkeitsnetz der Bahn. Und das mit immer gleichen Folgen: Bauverzögerung und Kostenexplosion, die der Steuerzahler schultern muss." | |
| Datum: 31.12.2011 | Kommentare: 22 | |
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Klaus W. hat bereits über 30 Jahre hinter Gittern verbracht. Vor sieben Jahren hat Klaus W. seine letzte Strafe verbüßt, aber als Rückfalltäter bekam er zusätzliche Sicherungsverwahrung, eine Maßnahme, die nicht nur über Sexualstraftäter und Mörder von deutschen Gerichten verhängt wird. Ein Urteil des Europäischen Gerichtshofs für Menschenrechte hat die zeitlich unbefristete und rückwirkend verhängte Unterbringung im Gefängnis kritisiert. Während die Politik nach einer neuen Gesetzeslösung sucht, Gerichte über die mögliche Freilassung langjähriger Sicherungsverwahrter entscheiden müssen und Boulevardzeitungen Panik machen, dass demnächst gefährliche Gewalttäter in der Nachbarschaft wohnen, verbringt der Autor Norbert Siegmund eine Woche unter den “gefährlichsten Männern Berlins”. | |
| Datum: 22.12.2011 | Kommentare: 7 | |
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Die Nachrichten über die Morde der rechtsterroristischen Terrorzelle schockieren die Menschen. Die Täter machen Schlagzeilen. Die Ermittlungsbehörden stehen am Pranger, dem Verfassungsschutz wird Versagen vorgeworfen. Die Bundeskanzlerin nennt die ausländerfeindlichen Taten eine "Schande für Deutschland". Die Dokumentation fahndet nicht nach den Tätern, deckt nicht auf, was Behörden falsch gemacht haben. Sie fragt: Wer waren die Opfer? Was wissen wir über sie? Wie lebten sie unter uns? Der Film gibt den Opfern einen Namen, ein Gesicht, eine Geschichte. Und erzählt von den Angehörigen. Wie die mörderische Tat ihr Leben veränderte, wie die lange, ergebnislose Ermittlung sie deprimierte und was sie in diesen Tagen durchmachen. | |
| Datum: 15.12.2011 | Kommentare: 27 | |
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Die "Schlaglicht"-Reportage blickt Kantinenköchen über die Schulter. Was schmort in der Großküche eines Automobilherstellers? Die Autoren begleiten den Arbeitstag von Spezialisten für Schul- und Kitaverpflegung und beobachten das Treiben in einer Nobelkantine im Berliner Politikbetrieb. Bei ihrer Frage, wie es hierzulande bestellt ist um die Esskultur in den Kantinen können sie Entdeckungen machen und die Erkenntnis gewinnen, dass sich die moderne Kantine immer stärker zu einem ernährungs-physiologischen Hochleistungsgbetrieb wandelt | |
| Datum: 29.11.2011 | Kommentare: 5 | |
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Im Kalten Krieg kämpfen die Geheimdienste mit harten Bandagen und allen Mitteln. Lippenstiftkameras, "Romeoagenten" und Auftragsmörder gehören zum Arsenal. Dem ostdeutschen Geheimdienst gelingt es, "Perspektiv- Agenten" in hochrangigen Positionen in Westdeutschland unterzubringen. Das Leben der Agenten im Kalten Krieg war äußerst gefährlich. Was hat sie angetrieben, sich so zu verhalten, wie sie es getan haben? Würden sie es noch einmal tun? Die erstaunliche Antwort von einigen heute, jahre nach dem Fall der Mauer: "Unter den Voraussetzungen von damals würde ich es wieder tun. | |
| Datum: 18.11.2011 | Kommentare: 1 | |
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Stalin saß auch bei der Gründung der C.I.A. mit am Tisch: Kim Philby, Absolvent der britischen Eliteschulen in Cambridge und überzeugter Kommunist, wird zusammen mit vier Mitstudenten vom russischen KGB angeworben. Geduldig warten die sowjetischen Führungsoffiziere, bis die Fünf in wichtige Positionen aufgestiegen sind. Philby wird, in leitender Funktion beim britischen Geheimdienst, als Ratgeber und Verbindungsmann beim Aufbau der C.I.A. hinzugezogen. | |
| Datum: 16.11.2011 | Kommentare: 2 | |
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An der Fröbelschule in Wattenscheid kennen sich die Kinder besser aus mit Hartz IV als mit Geometrie. Zwei Drittel der Eltern leben von Arbeitslosengeld, 2006 haben nur zwei Schüler aus dem Abschlussjahrgang eine Lehrstelle bekommen. Daraus hat der Direktor jetzt eine Konsequenz gezogen. | |
| Datum: 08.11.2011 | Kommentare: 10 | |
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Auf einer Reise durch sechs deutsche Städte im Frühjahr 2009 schildern neun Betroffene ihre Perspektive auf die Wirtschaftskrise. In den Gesprächen entstanden Schilderungen der Veränderungen des Alltags und der Arbeit in den letzten 10 bis 20 Jahren.Der Film zeigt das Lebensumfeld der Befragten und die Landschaft, wie sie von der Autobahn aus gesehen wird. | |
| Datum: 04.11.2011 | Kommentare: 0 | |
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Ramona Berndt war schon alles: keifende Mutter, lustlose Hartz-IV-Empfängerin, Hauptsache laut. Nie aber durfte Ramona ihr wahres Leben spielen, denn das ist offenbar für die RTL-"Realitäts-Sendung" mit dem Titel "Mitten im Leben" zu langweilig. Sie schreit und wütet wie ein Schauspieler nach Regieanweisungen. RTL erklärt dazu auf Anfrage, es existiere "kein detailliertes Dialog-Drehbuch, das vor Drehbeginn abgestimmt" werde. | |
| Datum: 04.11.2011 | Kommentare: 13 | |
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Würde man einen Wählerkompetenztest einführen, hätten wir vermutlich bei einer Wahlbeteiligung von 10 % der Landesbewohner eine Wahlbeteiligung von 100% der Wahlberechtigten zu verzeichnen. ( Andreas Popp ) | |
| Datum: 27.10.2011 | Kommentare: 16 | |
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Sind die "systemrelevanten Untergebildeten" Teil einer festgelegten Gesellschaftsstruktur? Die tatsächlichen "wirkungslosen" Bildungsstrategien und -maßnahmen der letzten deutschen Regierungen scheinen diese Wahrnehmung zu bestätigen. | |
| Datum: 25.10.2011 | Kommentare: 11 | |

