Der Arbeitsalltag von Ärzten in strukturschwachen Regionen und sozialen Brennpunkten in Deutschland ist hart. Aus diesem Grund verlassen viele diese Gebiete und gründen woanders eine neue Existenz. Allein in Mecklenburg-Vorpommern haben 120 Gemeinden keinen Arzt mehr. Die Notdienste müssen von immer weniger Medizinern geleistet werden.
Datum: 04.04.2012 Kommentare: 6
 
Vor 50 Jahren kamen sie, die Gastarbeiter. Zuerst vorwiegend aus Italien, später auch aus Jugoslawien, Spanien und Griechenland. Die letzte große Gruppe war die der Türken. Viele von Ihnen blieben, ihre Kinder und Enkel bilden heute die auffälligste Gruppe im Einwanderungsland Deutschland . Wie war das damals, als Sie kamen? Welche Träume und Ziele hatten sie als Gastarbeiter? Warum wurden sie damals überhaupt geholt? Und: wie hat sich die Situation seither verändert? Wir recherchieren rund um eine ZDF-Reportage von 1971 aus dem nordhessischen Stadtallendorf: die Protagonisten von damals, ihre Firma, ihre Familien, ihre Lebensumstände damals und heute. Eine Recherchereise durch die Vergangenheit in die Gegenwart.
Datum: 29.02.2012 Kommentare: 13
 
Die drei Folgen erzählen mit vielen Filmausschnitten, mit Zeitzeugen, die entscheidend an der Gestaltung der amerikanischen Besatzungspolitik beteiligt waren oder sie auf deutscher Seite erlebt haben, und mit kenntnisreichen Experten von den drei wesentlichen Etappen der Neuorientierung der Köpfe: von der Umerziehung zur Demokratie (Teil 1), von der Einübung in die Marktwirtschaft (Teil 2) und von der Einbindung in den Westen (Teil 3).
Datum: 27.02.2012 Kommentare: 3
 
Der zweite Teil der Dokumentation beschreibt, wie es Washingtons Propagandastäben gelang, den Deutschen etwas zu verkaufen, was diese partout nicht haben wollten: Marktwirtschaft und freien Wettbewerb. Gegen die Vorbehalte breiter Bevölkerungsschichten setzten die Amerikaner die soziale Marktwirtschaft schließlich mit Hilfe einer millionenschweren PR-Kampagne durch, die die deutsche Industrie erheblich mitfinanzierte. Auch wird deutlich, dass das deutsche Wirtschaftswunder keineswegs allein auf der Leistung Ludwig Erhards oder dem Fleiß der deutschen Bevölkerung beruhte, sondern auf den Fluren Washingtons geplant wurde.
Datum: 26.02.2012 Kommentare: 1
 
'Operation Wunderland' enthüllt zum ersten Mal wie die USA sich nach dem Krieg Westdeutschland nach ihren Wünschen gestalteten. Alle entscheidenden Fäden hinter den Kulissen zogen in der Zeit nach 1945 die Amerikaner. Das Maß dieser Einflussnahme reichte weit über Entnazifizierung, Umerziehung und Marshall-Plan hinaus. Amerikanischen Propagandaexperten gelang es, die öffentliche Meinung in Deutschland so geschickt zu beeinflussen, dass im demokratischen Prozess immer das herauskam, was Washington vorgab.
Datum: 26.02.2012 Kommentare: 3
 
Der Wunsch des Menschen, länger und tiefer als es die Atemluft zulässt zu tauchen, ist etwa genauso alt wie der Wunsch zu fliegen. Deswegen beschäftigten sich schon immer Menschen damit, entsprechende Vorrichtungen oder Instrumente zu entwickeln, die dies ermöglichen sollten.
Datum: 13.02.2012 Kommentare: 1
 
Die Mundart lebt hinter der S-Bahn: Laut Umfrage ist Bayerisch die beliebteste Mundart Deutschlands. Nur nicht in München, wo der Dialekt laut einer Studie vom Aussterben bedroht ist. Auch in den Ortschaften, die ans Münchner S-Bahn-Netz angebunden sind.
Datum: 08.02.2012 Kommentare: 3
 
"Flughäfen, Autobahnen, Wasserstraßen oder Hochhäuser: In Deutschland gelingt kaum eine Infrastrukturmaßnahme ohne Protest. Günter Ederer nimmt den Zuschauer in seinem beeindruckenden Film mit auf Deutschlandreise und zeigt, wie sich Besitzstandswahrer gegen alles und jedes zur Wehr setzen." "So war es beim Bau des Frankfurter Bankenviertels, beim Anschluss Kassels an das Hochgeschwindigkeitsnetz der Bahn. Und das mit immer gleichen Folgen: Bauverzögerung und Kostenexplosion, die der Steuerzahler schultern muss."
Datum: 31.12.2011 Kommentare: 23
 
Klaus W. hat bereits über 30 Jahre hinter Gittern verbracht. Vor sieben Jahren hat Klaus W. seine letzte Strafe verbüßt, aber als Rückfalltäter bekam er zusätzliche Sicherungsverwahrung, eine Maßnahme, die nicht nur über Sexualstraftäter und Mörder von deutschen Gerichten verhängt wird. Ein Urteil des Europäischen Gerichtshofs für Menschenrechte hat die zeitlich unbefristete und rückwirkend verhängte Unterbringung im Gefängnis kritisiert. Während die Politik nach einer neuen Gesetzeslösung sucht, Gerichte über die mögliche Freilassung langjähriger Sicherungsverwahrter entscheiden müssen und Boulevardzeitungen Panik machen, dass demnächst gefährliche Gewalttäter in der Nachbarschaft wohnen, verbringt der Autor Norbert Siegmund eine Woche unter den “gefährlichsten Männern Berlins”.
Datum: 22.12.2011 Kommentare: 7
 
Die Nachrichten über die Morde der rechtsterroristischen Terrorzelle schockieren die Menschen. Die Täter machen Schlagzeilen. Die Ermittlungsbehörden stehen am Pranger, dem Verfassungsschutz wird Versagen vorgeworfen. Die Bundeskanzlerin nennt die ausländerfeindlichen Taten eine "Schande für Deutschland". Die Dokumentation fahndet nicht nach den Tätern, deckt nicht auf, was Behörden falsch gemacht haben. Sie fragt: Wer waren die Opfer? Was wissen wir über sie? Wie lebten sie unter uns? Der Film gibt den Opfern einen Namen, ein Gesicht, eine Geschichte. Und erzählt von den Angehörigen. Wie die mörderische Tat ihr Leben veränderte, wie die lange, ergebnislose Ermittlung sie deprimierte und was sie in diesen Tagen durchmachen.
Datum: 15.12.2011 Kommentare: 27
 
Die "Schlaglicht"-Reportage blickt Kantinenköchen über die Schulter. Was schmort in der Großküche eines Automobilherstellers? Die Autoren begleiten den Arbeitstag von Spezialisten für Schul- und Kitaverpflegung und beobachten das Treiben in einer Nobelkantine im Berliner Politikbetrieb. Bei ihrer Frage, wie es hierzulande bestellt ist um die Esskultur in den Kantinen können sie Entdeckungen machen und die Erkenntnis gewinnen, dass sich die moderne Kantine immer stärker zu einem ernährungs-physiologischen Hochleistungsgbetrieb wandelt
Datum: 29.11.2011 Kommentare: 5
 
Im Kalten Krieg kämpfen die Geheimdienste mit harten Bandagen und allen Mitteln. Lippenstiftkameras, "Romeoagenten" und Auftragsmörder gehören zum Arsenal. Dem ostdeutschen Geheimdienst gelingt es, "Perspektiv- Agenten" in hochrangigen Positionen in Westdeutschland unterzubringen. Das Leben der Agenten im Kalten Krieg war äußerst gefährlich. Was hat sie angetrieben, sich so zu verhalten, wie sie es getan haben? Würden sie es noch einmal tun? Die erstaunliche Antwort von einigen heute, jahre nach dem Fall der Mauer: "Unter den Voraussetzungen von damals würde ich es wieder tun.
Datum: 18.11.2011 Kommentare: 1