Die Dokumentation erzählt mit Hilfe von Gesprächen von Rettern und Geretteten, von Reenactment, Archivaufnahmen und Computeranimationen die Geschichte einer ungewöhnlichen Rettungsaktion. Ein junger deutscher U-Boot-Kommandant nimmt im März 1945 mehr als 50 Jugendliche im Ostseehafen Gotenhafen an Bord, um sie vor den heranrückenden sowjetischen Truppen in Sicherheit zu bringen.
Datum: 26.02.2012 Kommentare: 1
 
'Operation Wunderland' enthüllt zum ersten Mal wie die USA sich nach dem Krieg Westdeutschland nach ihren Wünschen gestalteten. Alle entscheidenden Fäden hinter den Kulissen zogen in der Zeit nach 1945 die Amerikaner. Das Maß dieser Einflussnahme reichte weit über Entnazifizierung, Umerziehung und Marshall-Plan hinaus. Amerikanischen Propagandaexperten gelang es, die öffentliche Meinung in Deutschland so geschickt zu beeinflussen, dass im demokratischen Prozess immer das herauskam, was Washington vorgab.
Datum: 26.02.2012 Kommentare: 3
 
Am 18.11.44 begann die Schlacht um Berlin in einem Krieg, der bereits Millionen von Opfern gefordert hatte. Goebbels verbot damals das Material zu veröffentlichen, das in den Trümmern von Berlin gefilmt wurde. Fast 40 Jahre lagerten die Aufnahmen in Moskauer Archiven. Erst heute werden sie erstmals gezeigt: Alltag im Schatten des Krieges, Menschen nach den Angriffen, bei der Rettung ihrer Habseligkeiten aus den zerbombten Häusern, beim Herumirren auf der Suche nach einer neuen Bleibe, beim Reparieren, Aufräumen und Schuttwegkehren und schließlich die Eroberung der Stadt durch die Rote Armee. Zurück blieb ein Trümmerhaufen.
Datum: 31.01.2012 Kommentare: 1
 
Am 7. März 1945 entdeckt eine kleine Vorhut der 9. US-Panzerdivision, dass die Ludendorffbrücke bei Remagen von den auf dem Rückzug befindlichen deutschen Truppen noch nicht zerstört worden war. Schnelles Handeln ermöglicht es der Division, die Eisenbahnbrücke einzunehmen und als erste Einheit der Alliierten den Rhein zu überqueren. Der Versuch der Deutschen, die Brücke durch einen Luftangriff doch noch zu zerstören, scheitert. Die Doku rekapituliert die dramatischen Ereignisse.
Datum: 21.06.2011 Kommentare: 9
 
Mit dem Attentat vom 20. Juli 1944 wurde der deutsche Offizier Claus Schenk Graf von Stauffenberg zur Symbolfigur des aristokratischen Widerstands gegen Adolf Hitler. Neben entschiedenen Nazigegnern gab es bei den Adeligen aber auch Sympathisanten, Parteifunktionäre und Mitläufer. Denn der Zusammenbruch der Monarchien und der kaiserlichen Armeen entwurzelte einen großen Teil des deutschsprachigen Adels. Da die Wenigsten an die Demokratie glaubten, weckten die Nationalsozialisten und ihr...
Datum: 08.03.2011 Kommentare: 4
 
Maria K. aus Posen - eines der Opfer der Zwangsprostitution für die deutsche Wehrmacht. Nach 1940 begannen die NS-Behörden mit der Einrichtung von Militärbordellen. Die Frauen galten als “Material”, wurden mit Gewalt in besetzten Gebieten oder in Konzentrationslagern rekrutiert. Als Opfer sind sie bis heute nirgends anerkannt. “Die SS-Männer kamen und suchten sich die schönen Frauen aus. Sie sagten - für die Front, die Soldaten zu versorgen.” Das erzählt Nina Michailowna, eine ..
Datum: 08.03.2011 Kommentare: 5
 
Bis heute kursiert die Theorie, dass vielen geflüchteten Naziverbrechern in großem Stil von internationalen Organisationen geholfen wurde. Die Dokumentation deckt die Hintergründe auf und verhilft so der Wahrheit zu ihrem Recht.
Datum: 01.03.2011 Kommentare: 3
 
Gerüchte über einen angeblichen Putsch der SA und gezielt gestreute Indiskretionen über Homosexualität lieferten den Vorwand für eine deutsche Bartholomäusnacht: Am 30. Juni 1934 töteten Kommandos der SS im Auftrag Hitlers die Führer der rivalisierenden Partei-Organisation, der SA (Sturmabteilung).Doch nicht nur mit Parteirivalen wurden alte Rechnungen beglichen. In einer bis dahin nie gekannten Terrorwelle starben etwa hundert Menschen - darunter Politiker der konservativen Oppositio...
Datum: 22.02.2011 Kommentare: 6
 
Während die Alliierten ihre Kräfte für die Invasion des Festlands von Europa bündelten, wurden die damals geheimen Raketen V1 und V2 auf Großbritannien geschickt. Obwohl sie zum größten Teil ihr Ziel verfehlten, war ihre Zerstörungskraft unfassbar hoch. Wären sie zum Einsatz gekommen, hätte der Krieg eine überraschende Wende genommen. Diese einzigartige Dokumentation beschäftigt sich mit den geheimen Forschungen der Nazis und ihren unglaublichen Ergebnissen.
Datum: 20.02.2011 Kommentare: 3
 
Praktisch jede wichtige Struktur hatten eines, ein Schutzbauwerk. Über die ganze Republik verteilten sich Bunkeranlagen und deren Infrastruktur. Manchmal getarnt und nicht sofort zu erkennen, oft lief man aber auch daran vorbei. So z.B. an den vermeindlich normalen Häuschen der Deutschen Post oder der Wasserwirtschaft. Die wichtigsten Anlagen lagen jedoch gut versteckt in Sperrgebieten. Einige Strukturen hätten so noch bis zu 4 Wochen nach einem Atomschlag arbeiten können.
Datum: 19.02.2011 Kommentare: 5
 
Die dortigen Jugendstil-und Gründerzeit-Fassaden erstrahlen heute, knapp 20 Jahre nach dem Mauerfall, in pastellfarbenem Glanz. Galerien, Cafés und Kneipen dienen als Treffpunkt der selbsternannten Boheme, die sich dort, als angebliche Avantgarde von Neu-Berlin, gegenseitig auf den Füßen herumtrampelt. In der berühmten Bar 030, ist beispielsweise fast immer der Schriftsteller Maxim Biller anzutreffen, beim seichten Geplänkel mit der weiblichen Bedienung. Gelegentlich, immer wenn mir danach ist, besuche ich die Zionskirche, nach der der ganze Platz benannt ist, steige die zahlreichen Treppen aufwärts, um die schöne Aussicht vom Kirchendach zu genießen. Vor 20 Jahren sah es dort noch anders aus. Wie fast überall in der sterbenden, stagnativen DDR der späten 1980er Jahre, fiel der Putz von den Wänden, die historische Bausubstanz bröckelte vor sich hin. Ruinen schaffen ohne Waffen, nannte man diese trübselige Tendenz im DDR-Volksmund. Statt schicken Restaurants, dominierten triste Eckkneipen, Kohlehalden und vernagelte Schaufenster das Bild.
Datum: 19.02.2011 Kommentare: 0
 
Um die Fuehrung des Landes vor den Luftangriffen der Nazis zu schuetzen, liess der britische Premierminister Churchill unter den Strassen Londons eine Art geheime unterirdische Stadt errichten: Ein weit verzweigtes Netz von Bunkern und Tunneln, ueber dessen Existenz und Ausmass die britische Oeffentlichkeit erst in juengster Zeit Genaueres erfuhr. Top Secret war vor allem Churchills Bunker fuer das Kriegskabinett, Codename: Paddock". 2002 durften ihn erstmals Zivilisten betreten.
Datum: 15.02.2011 Kommentare: 2
 
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