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Seit Monaten führt Werner F. einen verzweifelten Kampf um das Allernötigste: Der arbeitslose Kraftfahrer und Hartz-IV-Empfänger aus Mainz hat zwar eine Wohnung, aber keine Möbel. Keinen Schrank, keinen Stuhl, keine Küche. Stattdessen stapeln sich bei ihm Berge von Akten; denn seine Anträge bleiben oft unbearbeitet, seinen Sachbearbeiter bekommt er nicht zu sehen und nicht ans Telefon. Michael R. ist fast noch schlimmer dran. Er wohnt bei seiner Mutter, der Rentnerin Gisela R., in einem kleinen Häuschen. Der Strom ist abgestellt, ebenso Gas und Wasser, wegen Zahlungsrückständen, weil sie Rechnungen nicht mehr bezahlen konnten. Michael R. und seine Mutter sitzen im Dunkeln und frieren. Das Wasser zum Spülen müssen sie aus einer Regenwassertonne holen. Kühlschrank und Herd sind seit langem tot, nur ein Campingkocher funktioniert noch. Das Amt will die Rentnerin Gisela R. zwingen, ihr Häuschen aufzugeben, was sie und ihr Sohn aber nicht wollen. Doch das Amt sagt: Erst wenn sie ausziehen, gibt es Hilfe | |
| Datum: 22.11.2011 | Kommentare: 20 | |
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Danny, Mike und Hibbs, beschließen in den Irak zurückzukehren, doch jeder aus ganz verschiedenen Gründen: für das schnelle Geld, für ein humanistisches Ideal und für den Traum einer unmöglichen Liebe. Langsam aber sicher, gehen in dem Land, in dem die Besatzer vom Großteil der Bevölkerung abgelehnt werden die Hoffnungen und Überzeugungen der Protagonisten zugrunde. London 2005: Eine Serie von Terroranschlägen trifft die britische Hauptstadt. Am 7. Juli kommt es in London während des Berufsverkehrs innerhalb kürzester Zeit zu insgesamt vier Explosionen in U-Bahnen und Bussen. 52 Todesopfer, mehrere Hundert Verletzte. Die Attentäter fordern einen Rückzug der britischen Streitkräfte aus dem Irak und Afghanistan. In England geht 2005 das Selbstverständnis einer gesamten Nation in die Brüche. Zurück in England wird Mike von seiner Frau zur Rede gestellt. Sie weiß, dass Mike zum zweiten Einsatz nicht einberufen wurde, dass er sich freiwillig gemeldet hatte. | |
| Datum: 21.11.2011 | Kommentare: 1 | |
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Irak 2003: Die drei britischen Soldaten Danny, Mike und Hibbs sind in Basra stationiert. Nach beendetem Einsatz kehren die drei Freunde nach England zurück, zurück in eine Welt fern von Krieg und Terror. Und dennoch wirken sie ihrer Heimat und Familie entfremdet. Alle drei beschließen in den Irak zurückzukehren, doch jeder aus ganz verschiedenen Gründen: für das schnelle Geld, für ein humanistisches Ideal und für den Traum einer unmöglichen Liebe. Irak 2003: Im Frühjahr kommt es in den Außenbezirken der Stadt Basra zu den heftigsten Kämpfen seit der gestarteten Invasion im Irak. Die britische Armee nimmt die Stadt am 6. April 2003 ein. Es folgen bürgerkriegsähnliche Zustände, Milizen liefern sich erbitterte Häuserkämpfe mit den britischen Besatzungstruppen. Eine Einheit der britischen Infanterie ist im Kampfeinsatz. Mike, Danny und Hibbs, sollen einen Scharfschützen eliminieren, aber die Mission geht schief. Bei einer Explosion sterben die irakischen Kämpfer, es wird aber auch ein kleines Mädchen schwer verletzt. | |
| Datum: 19.11.2011 | Kommentare: 6 | |
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Als sie in den Krieg zogen, waren sie Patrioten aus tiefster Überzeugung. Bei ihrer Rückkehr aus dem Irak ist vieles unklar geworden. Der Krieg hat sie verletzt, schwer oder leicht, an Körper und Seele. Alle leiden unter psychischen Störungen verschiedenster Art und versuchen vergeblich, das alte Leben wieder aufzunehmen. Olivier Morel erzählt in "Amerikas verletzte Seelen" ihre Geschichten. Wendy wurde mit 19 Jahren in den Irak geschickt und sah dort die Hölle in einem Krankenhaus. Jason lebt mit seinen Medikamenten und zieht sich in seine Musik zurück. | |
| Datum: 19.11.2011 | Kommentare: 16 | |
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Im Kalten Krieg kämpfen die Geheimdienste mit harten Bandagen und allen Mitteln. Lippenstiftkameras, "Romeoagenten" und Auftragsmörder gehören zum Arsenal. Dem ostdeutschen Geheimdienst gelingt es, "Perspektiv- Agenten" in hochrangigen Positionen in Westdeutschland unterzubringen. Das Leben der Agenten im Kalten Krieg war äußerst gefährlich. Was hat sie angetrieben, sich so zu verhalten, wie sie es getan haben? Würden sie es noch einmal tun? Die erstaunliche Antwort von einigen heute, jahre nach dem Fall der Mauer: "Unter den Voraussetzungen von damals würde ich es wieder tun. | |
| Datum: 18.11.2011 | Kommentare: 1 | |
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Kaum eine Berufsgruppe verteidigt Ihre Pfründe so erfolgreich wie die Ärzteschaft. Rund eine Milliarde Euro mehr Honorar bekommen die Ärzte im kommenden Jahr nach Berechnungen der Gesetzlichen Krankenversicherungen. Während wir Beitragszahler Abstriche hinnehmen müssen durch die steigenden Beiträge, verdienen die Mediziner nach kräftigen Honorarsteigerungen in den zurückliegenden Jahren damit nochmals deutlich mehr. | |
| Datum: 17.11.2011 | Kommentare: 2 | |
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Seit das "Tantris" 1971 eröffnet wurde und Eckart Witzigmann die Sterneküche nach Deutschland gebracht hat, hat sich Essen von der täglichen Nahrungsaufnahme zum Event und Statusssymbol entwickelt. In dieser Dokumentation zeigt Spiegel-TV-Autor Ralph Quinke, wie sich Deutschland vom Feinschmecker-Entwicklungsland zur Pilgerstätte entwickelt hat, aus allen Facetten. | |
| Datum: 15.11.2011 | Kommentare: 3 | |
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Der Abzug Israels aus dem Gaza-Streifen gilt als ein historischer Schritt. Ob er dem Nahen Osten wirklich Frieden bringt, bleibt abzuwarten. Zweifel ergeben sich nicht nur durch den Hass palästinensischer Selbstmordattentäter, die den politischen Prozess regelmäßig mit Mord und Totschlag zu blockieren versuchen. Immer wieder tritt auch eine Gruppe israelischer Fanatiker auf, deren Gewaltbereitschaft jener der arabischen Terroristen in nichts nachsteht. | |
| Datum: 11.11.2011 | Kommentare: 32 | |
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Wenn's beim Reinbeißen richtig knackt, schmecken Würstchen besonders gut. Fischstäbchen klingen zwar nicht toll, lassen sich aber schön nebeneinander in der Pfanne anordnen. Und Butterkekse werden erst mit 52 Zacken zum richtigen Augenschmaus. Schon von Beginn seiner Geschichte an gibt der Mensch dem, was er isst, gern Form und Gestalt. Heute, im Zeitalter der weltweiten Industrialisierung, kümmern sich darum die Food Designer. Sie sorgen dafür, dass Essen und Trinken nicht nur unsere Bäuche füllt: Praktisch soll es sein und alle Sinne ansprechen, sodass wir Lust auf mehr bekommen. | |
| Datum: 10.11.2011 | Kommentare: 7 | |
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An der Fröbelschule in Wattenscheid kennen sich die Kinder besser aus mit Hartz IV als mit Geometrie. Zwei Drittel der Eltern leben von Arbeitslosengeld, 2006 haben nur zwei Schüler aus dem Abschlussjahrgang eine Lehrstelle bekommen. Daraus hat der Direktor jetzt eine Konsequenz gezogen. | |
| Datum: 09.11.2011 | Kommentare: 10 | |
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An der Fröbelschule in Wattenscheid kennen sich die Kinder besser aus mit Hartz IV als mit Geometrie. Zwei Drittel der Eltern leben von Arbeitslosengeld, 2006 haben nur zwei Schüler aus dem Abschlussjahrgang eine Lehrstelle bekommen. Daraus hat der Direktor jetzt eine Konsequenz gezogen. | |
| Datum: 08.11.2011 | Kommentare: 11 | |
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Wenn wir weiterhin zulassen, daß das, was uns ausmacht - unsere Menschlichkeit nämlich - (ich bemerke grade eine Wiederholung meines Schreibens...) durch das "Elitedenken" vernichtet wird...sollten wir nochmal von vorne anfangen. Die meisten vermeintlich klugen Menschen in dem Video...haben nicht die geringste Ahnung, was Menschsein eigentlich bedeutet! | |
| Datum: 08.11.2011 | Kommentare: 20 | |
