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Sie haben gekämpft. Sie haben getötet. Sie haben erlebt, wie Kameraden ums Leben kamen: Daniel, Patrick und Stephan waren Soldaten in Afghanistan. Die ZDF-Dokumentation "Der Krieg bleibt" am Mittwoch, 17. November 2010, 0.30 Uhr, berichtet über ihre schwierige Heimkehr vom Hindukusch und ihren Neuanfang. Seit Beginn des Afghanistan-Einsatzes 2002 wurden 44 Bundeswehrsoldaten getötet -- in einem Krieg, der lange nicht so heißen durfte. Mathis Feldhoff, Uli Gack und Andreas Huppert gehen in ihrem Film auch der Frage nach, wie die Politik mit der Tatsache umgeht, dass Soldaten gefallen sind. Die Kameraden im Alter von 23 bis 29 Jahren sind Fallschirmjäger aus dem niedersächsischen Seedorf. Gemeinsam mit ihrem Zugführer Mario haben sie ihren Kopf hingehalten... | |
| Datum: 31.01.2011 | Kommentare: 5 | |
| Steven Seagal lebte seit etwa 1973/74 in Japan. Dort lehrte er Englisch und übte Zen, Aikido, Kendo, Judo und Karate. Später eröffnete der 1,93 m große Seagal als erster „Nicht-Asiate“ in Tokio eine Kampfkunst-Schule. Seagal erreichte während seiner Zeit in Japan den sechsten Dan. Nach fünfzehn Jahren kehrte Seagal in die USA zurück und eröffnete ein eigenes Aikido Dojo im San Fernando Valley, einem nördlichen Vorort von Los Angeles, Kalifornien, USA. Mittlerweile besitzt Seagal bereits den 7. Dan und Titel eines Shihans (Lehrmeister, Meister, Lehrer der Lehrer->Grossmeister) der nur ehrenhalber im Aikikai vergeben wird. | ||
| Datum: 30.01.2011 | Kommentare: 13 | |
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Dass Farben auf uns wirken, ist erwiesen. Was sie dabei auslösen, ist unterschiedlich, denn "jeder Mensch sieht eine andere Welt. […] Es gibt keine zwei Menschen, die die gleichen Farben sehen in unserer Welt", sagt Axel Buether, Professor für Bildnerische Grundlagen. Das liegt zum einen daran, dass unser Gefühlszentrum im Gehirn entscheidet, welche Farbinformation in unser Bewusstsein dringt. Zum anderen variiert der Aufbau der menschlichen Netzhaut: Die Anzahl der Rezeptoren auf der Netzhaut unterscheidet sich laut Farbforscher Buether um das 40-fache. | |
| Datum: 30.01.2011 | Kommentare: 1 | |
| Süddeutsche Zeitung TV über die berühmtesten Werbespots im deutschen Fernsehen, die , ihre Tricks und die vielen Geschichten hinter den kleinen, großen Glitzerfilmchen. Ob Clementine oder Melitta-Mann, ob Hände im Spülmittel baden oder Autos Sprungschanzen hinauffahren, ob zarteste Versuchungen, Allianzen fürs Leben oder die Frisur, die bei nun wirklich jedem Wetter hält: Gut gemachte Werbespots bleiben uns in Erinnerung. Ob wir wollen oder nicht. | ||
| Datum: 30.01.2011 | Kommentare: 5 | |
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Mendel Szajnfeld, Jude, geb. in Polen, fährt 1971 vom damaligen Wohnort Oslo nach München. Der Film besteht aus einem Gespräch mit ihm während der Eisenbahnfahrt. Szajnfelds erste Reise nach Deutschland war 1945, nachdem ihn russische Soldaten aus einem deutschen Arbeitslager befreit hatten. Norwegische Gutachter bestätigten ihm die nahezu völlige Arbeitsunfähigkeit. Szajnfelds Antrag auf höhere Rente wurde abgelehnt. Deshalb fuhr er nach München, um sich einem deutschen Gutachter zu stellen. (Dokumentarfilm 1972) | |
| Datum: 30.01.2011 | Kommentare: 0 | |
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Den überraschenden Funden im Chiemgau und den Erkenntnissen des Würzburger Teams verdankt auch die Keltenforschung Antworten auf bislang ungeklärte Fragen. So konnten sich Archäologen bislang keinen Reim darauf machen, warum Fürstensitze wie die Heuneburg, die nahe dem Meteoriten-Einschlags lagen, von einem zum anderen Tag verlassen wurden. Zudem wandten sich die Menschen rund um das damalige Katastrophengebiet urplötzlich verstärkt der Religion zu. Als Belege dienen ausgegrabene Objekte, die Fabelwesen, mythologische Tiere und Götter mit glotzäugigen Köpfen darstellen. Den himmlischen Mächten opferten die Kelten seit 465 v. Chr. zudem wieder Schmuck, also ihren wertvollsten Besitz. Ein Brauch, den sie drei Jahrhunderte zuvor aufgegeben hatten. | |
| Datum: 30.01.2011 | Kommentare: 1 | |
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Der Appalachian Trail ist einer der laengsten Wanderwege der Welt. Er beginnt im US-Bundesstaat Georgia und fuehrt durch 14 Staaten nach Norden bis Maine.Calvin und Holly aus Florida sind entschlossen, den 3.400 Kilometer langen Weg zu gehen. Ueblicherweise startet man die 3.400 Kilometer lange Reise im Fruehling im Suedosten der USA und endet - wenn man durchge= halten hat - im Herbst rechtzeitig zum Indian Summer im Nordosten. Der Appalachian Trail folgt dem Verlauf der Appalachen, einem zumeist wilden, unberuehrten Gebirgszug. Calvin und Holly aus Florida sind entschlossen, den Weg zu gehen. | |
| Datum: 30.01.2011 | Kommentare: 2 | |
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Die Dokumentation erzählt von den Kindern im Gefängnis von Tscheljabinsk (Rußland). 120 Kinder im Alter von elf bis 16 Jahren sind dort wegen unterschiedlichster Straftaten in Verwahrung, jeder zehnte von ihnen wegen Mordes oder Totschlag. Tscheljabinsk ist eine Stadt im Ural mit 1,1 Millionen Einwohnern. Die Stadt ist umgeben von kilometerlangen Fabrikkomplexen der Stahl- und Chemieindustrie, welche quasi eigene Städte bilden. Die harte Arbeit der Menschen in diesen Fabriken wird schlecht oder gar nicht bezahlt und viele haben ihre Arbeitsplätze längst ganz verloren. Fast alle Kinder kommen aus Alkoholiker-, Arbeitslosen- oder Obdachlosenfamilien. | |
| Datum: 29.01.2011 | Kommentare: 22 | |
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Als Tagelöhner verdingen sich vor allem einfache Arbeiter, aber auch gescheiterte Selbständige und arbeitslose Akademiker. Feste Anstellungen gibt es immer weniger, deswegen boomt die Jobbörse für die Tages-Jobs. Über 1.000 von ihnen sind bei der Münchner Job-Sofortvermittlung gemeldet und täglich werden es mehr. Das BR-Team hat drei Tagelöhner in München bei ihrem Kampf ums tägliche Überleben begleitet: Jan Gruber, eigentlich studierter Forstwirt, der keine Arbeit mehr findet; den Anlagenelektriker Mario Voigt, der seit Jahren auf eine Festanstellung hofft; und Konstantin Vrobel, der das unabhängige Dasein als Tagelöhner schätzt. Eines ist alles Tagelöhnern gemeinsam: Sie wollen dem Staat nicht auf der Tasche liegen, sondern ihr Geld selbst verdienen, für ein selbstbestimmtes Leben in Würde. | |
| Datum: 28.01.2011 | Kommentare: 20 | |
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Dennoch erscheint es übertrieben, Hexen und Juden mit den Drogenusern zu vergleichen. Immerhin konnten jene absolut nichts dafür, als Hexen angeklagt beziehungsweise als Juden geboren zu sein, während sich diese sozusagen aus freien Stücken auf die `falsche Seite` begeben haben. Nicht nur oberflächlich gesehen stimmt dieser Einwand, und ich habe nicht vor, die Quälen und die Tragödie jener auch im Geringsten zu relativieren. Und trotzdem gibt es Berührungspunkte zwischen jenen und diesen, und auch die Quälen der Menschen, die sich mit den verbotenen Drogen abgeben, sind keinesfalls zu leugnen(*). So zeigt bereits eine tiefergehende Analyse, dass dieser Vergleich mitnichten übertrieben ist. | |
| Datum: 28.01.2011 | Kommentare: 5 | |
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“Googeln” ist längst Synonym für”Suchen im Internet”. Denn 80 Prozent aller Suchanfragen im Internet beantwortet die amerikanische Firma Google. Ein Monopol mit Folgen: Google entscheidet, welche Seiten im Internet der Nutzer zu sehen bekommt, wer in den Suchergebnissen oben und wer unten steht. Zapp erklärt, wie die Suche im Internet funktioniert und worin die Macht von Google besteht. Die Zapp-Autorin Julia Salden zeigt zum ersten Mal im deutschen Fernsehen, wie aus dem kleinen “Start-up” mit dem bunten Schriftzug ein milliardenschweres Unternehmen geworden ist. Ein Weltkonzern, der zunehmend in die Kritik gerät. Google hat sich das Motto “Don’t be evil” (Tue nichts Böses) - gegeben, beteiligt sich aber an der Zensur in China. Das Unternehmen, das angekündigt hat, alle Informationen weltweit für alle zugänglich zu machen, schottet sich selbst ab, gestattet in der Regel weder Interviews noch Filmaufnahmen. Auch für die 30-minütige NDR Dokumentation lehnte Google alle Anfragen ab. Zapp enthüllt, womit Google jedes Jahr Milliarden Dollar verdient und welche Konsequenzen die kostenlosen Google-Dienste für die Nutzer haben. Denn Google speichert jede E-Mail seiner User, jeden Suchbegriff, den sie eingeben und hat über bestimmte Dienste Zugriff auf die gesamte Festplatte eines Nutzers. “Google häuft auf seinen Computern die größte Sammlung privater Daten in der Welt an”, bestätigt Google-Insider und Pulitzer-Preisträger David A. Vise. “Google - die Macht einer Suchmaschine” zeigt, was es bedeutet, wenn ein Anbieter das Monopol im Internet hat und es kaum Konkurrenten gibt, die Google etwas entgegensetzen können. | |
| Datum: 27.01.2011 | Kommentare: 2 | |
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In den 40er und 50er Jahren galt die Atomkraft als Energie der Zukunft. Sie wurde als sauber, billig und effizient gepriesen. Niemand zog überhaupt die Möglichkeit eines nuklearen Unfalls mit ähnlich verheerenden Folgen und Spätfolgen wie bei der Explosion einer Atombombe in Betracht. An zwei besonderen Ereignissen - der ersten kontrollierten Kettenreaktion und der Katastrophe von Tschernobyl - lässt sich verdeutlichen, welche enormen Vorteile aber auch schreckliche Gefahren die Nutzung der Atomenergie mit sich bringt. | |
| Datum: 26.01.2011 | Kommentare: 3 | |
