Durch falschen Umgang mit Pflanzen können Mangelzustände und Hungerkatastrophen ausgelöst werden. Ein Beispiel dafür ist die "Große Hungersnot" im 19. Jahrhundert in Irland, ausgelöst durch mehrere Kartoffelmissernten. Heute vernichten immer größer werdende Rinderherden kostbares Grünland. Der Film "Hunger, Zorn und leere Teller" zeigt, wie der Anbau von Monokulturen ganze Regionen ins Elend stürzt.
Datum: 12.01.2012 Kommentare: 2
 
Während Länder wie Griechenland, Portugal und Italien Jahrzehnte über ihre Verhältnisse lebten, wird nun der deutsche Wohlstand verpfändet, um die immer höheren Rettungsschirme zu spannen, die den Pleitestaaten die letzte Rettung sein sollen. Doch das sind sie nicht. Die Rettungsaktionen führen zu noch mehr Schulden und treibt europaweit die Menschen auf die Straße.
Datum: 12.01.2012 Kommentare: 21
 
Schon im Alter von 70 Jahren sagte er: "Ich habe nie ein Comeback gefeiert, ich war immer da." Das war 1973. Nun wurde die "Legende" Johannes Heesters 106 Jahre alt (am 05. Dezember) und blickt aus diesem Anlass in der "Legenden"-Ausgabe "Johannes Jopi Heesters" keineswegs nur auf sein immer schon betagtes Leben zurück. Ganz im Gegenteil: Heesters spricht vom Hier und Jetzt, er singt und erzählt, spricht trotz einer Erblindung vom Glück des Lebens. Sein Agent wird vor ihm und seinen Auftrittsanfragen keineswegs verschont. Noch in diesem Sommer spielte er in Stuttgart immerhin die Stimme Gottes im "Jedermann". Der Porträtist Philipp Engel zeigt sich von "Jopi" begeistert. Im Archiv und im Gespräch entdeckte er ungeahnten Charme und Witz bei dem ewigen Star, der über Jahrzehnte mit dem Stigma des Nazi-Entertainers aus Holland leben musste.
Datum: 11.01.2012 Kommentare: 1
 
Die Dokumentation "Ich, die anderen und die Medien" will die Bedeutung von Kommunikation in unserer heutigen medienverstrickten Welt aufzeigen. Die zunehmende Vernetzung und Beschleunigung von Information hilft uns notwendige Erfahrungen bereitzustellen. Die eigene Welt entsteht durch Wahrnehmung und Nachahmung. Wir erlernen so unsere Sprache, den Umgang mit Technik und unsere kulturellen Werten. Wir nutzen, was andere schon wissen. Der Mensch tritt in die Fußstapfen seiner Vorfahren. Gebraucht er, was er erfahren hat, beginnt er eigenständig zu werden. Er tritt aus den Fußstapfen heraus und entwickelt ein eigenständiges Ich. Er wird ein Anderer. Was wir wollen - Teil 3 | Ich und die Medien und die Anderen?
Datum: 09.01.2012 Kommentare: 4
 
Geld ist ein machtvolles Konstrukt, das alles, was wir wollen, fühlen oder tun, mitbestimmt. Geld war nicht schon immer da. Wir selbst haben es erfunden. Was bedeutet uns Geld, welchen Wert hat es und was fangen wir damit an? Brauchen wir es überhaupt und wenn ja, wozu? "Wert ist das, was wir eine Sache beimessen. Und eigentlich muss es heißen, was ist mir wie viel wert?
Datum: 09.01.2012 Kommentare: 4
 
Montreal in den 90er Jahren: Drei Schüsse aus einem fahrenden Wagen - die Gefängnisaufseherin Diane Lavigne ist sofort tot. Der Mord geht auf das Konto der kanadischen Rockerbande Hells Angels. Und die Todesliste der Rocker ist noch viel länger. Ein Wettlauf mit der Zeit beginnt
Datum: 07.01.2012 Kommentare: 2
 
Ellis Kaut, die Mutter des kleinen rothaarigen Kobolds Pumuckl, ist berühmt geworden. Und berühmt werden, das wollte Ellis Kaut schon als Kind. Ans Schreiben hat sie dabei allerdings nie gedacht. - Vielschichtiges Porträt der Schriftstellerin.
Datum: 07.01.2012 Kommentare: 2
 
Die Cheerleaders, hierzulande auch “Pompon Girls” genannt, stehen für etwas typisch Amerikanisches, für eine stark von Mythen überlagerte Realität. Ein Land, das nicht auf eine lange Geschichte zurückblicken kann, braucht für seine Identität solche Rituale wie das Cheerleading. Bunt und freizügig kostümiert, eisern lächelnd und hochdiszipliniert, supersexy und ziemlich crazy – so kennt man die Mädchen aus Filmen und Serien. Man mag sich über sie lustig machen, schaut aber trotzdem hin. “Cheerleaders – Ein amerikanischer Mythos” untersucht das Phänomen von Dallas über Los Angeles und New York bis Idaho und zeigt auf, wie sich Ikonen der Popkultur herausbilden und wie Klischees auf Dauer funktionieren – oder versagen.
Datum: 06.01.2012 Kommentare: 4
 
Es ist die Höchststrafe, die ultimative Herausforderung und das letzte Mittel: Die Sträflingskolonne “Chain Gang” besteht aus 15 Schwerverbrechern, die aneinander gekettet körperliche Schwerstarbeit verrichten. Diese Form der Bestrafung ist die Erfindung des exzentrischen Sheriffs Joe Arpaio, dem Leiter des Arizona Maricopa County Jail. Beim Einlochen von Schwerverbrechern kennt er keine Gnade. Deshalb nennt Arpaio sich selbst “Der gerechte Einkerkerer”.
Datum: 06.01.2012 Kommentare: 3
 
“Die Macht der Elemente” zeigt in spektakulären Bildern, wie die Urkräfte der Erde jeden einzelnen Entwicklungsschritt des Menschen von den frühesten Zivilisationsschritten bis heute beeinflussen.
Datum: 06.01.2012 Kommentare: 0
 
Die Reportage begleitet Fahnder auf der Jagd nach kriminellen Jugendlichen.
Datum: 05.01.2012 Kommentare: 27
 
Seit seiner Erfindung im sechsten Jahrhundert gilt Schach als Spiel der Könige, als klassisches Kriegsspiel und ultimative Herausforderung an den menschlichen Geist. Im 20. Jahrhundert überragte ein Spieler alle anderen: Der Amerikaner Robert James "Bobby" Fischer wurde von Beobachtern als Schachgenie und unberechenbarer Exzentriker beschrieben. Mit 15 Jahren war Fischer bereits Schachmeister der USA, sein größtes Ziel war es, Weltmeister zu werden und es auch für ungefähr 20 Jahre zu bleiben. 1972 war es soweit: Im isländischen Reykjavík trat der 29-Jährige im "Match des Jahrhunderts" gegen den amtierenden Schachweltmeister an, den Russen Boris Spasski. Seit Jahrzehnten dominierten sowjetische Spieler die Schachweltspitze. Doch in 18 Monaten Vorbereitungszeit auf die Begegnung hatte Fischer in einer beispiellosen Gewinnstrecke von 20 Spielen eine Reihe der besten sowjetischen Spieler besiegt.
Datum: 05.01.2012 Kommentare: 9