Die 93′er Hip-Hop Dokumentation “Lost in Music” hat es in voller Länge ins Netz geschafft. Die Doku ist schon ein richtiges Stück deutsche Musikgeschichte, zeigt bei Jams und Konzerten, in Aufnahmestudios und bei Spray-Aktionen “alte Bekannte” wie Eissfeld (= Jan Delay), Absolute Beginner, Torch mit Advanced Chemistry und viele anderen. Und am Ende freestylen der junge MC René mit Jan und Boulevard Bou auf der Treppe. Angucken.
Datum: 23.11.2011 Kommentare: 4
 
In einer Kombination aus Zeitzeugeninterviews, bekannten und unbekannten Fundstücken aus den Archiven und intensiver Spurensuche vor Ort -- in der Bronx, in Sheffield oder in Berlin -- entfaltet die sechsteilige Dokumentationsreihe ein mitreißendes Panorama aus brodelndem Underground und unvergessenen Hits. "Welcome to the Eighties" rekonstruiert die damals vorherrschenden ästhetischen Welten und setzt da an, wo sie in Konflikt miteinander gerieten. Wie Punker gegen Hippies rebellierten, Synthie-Popper den Macho-Rock attackierten, sich im schwarzen Ghetto eine eigenständige, schwarze Kultur gegen den weißen Mainstream auflehnte, eine neue Lust am Kommerz die linke Kulturkritik beerdigte, eine schrille Partykultur Kopflastigkeit und kritische Distanz besiegte und bleich geschminkte Gothic-Freaks dem solariumgebräunten Körperkult der 80er eine düstere Welt aus Weltschmerz und Okkultismus entgegensetzten
Datum: 23.11.2011 Kommentare: 3
 
Seit Monaten führt Werner F. einen verzweifelten Kampf um das Allernötigste: Der arbeitslose Kraftfahrer und Hartz-IV-Empfänger aus Mainz hat zwar eine Wohnung, aber keine Möbel. Keinen Schrank, keinen Stuhl, keine Küche. Stattdessen stapeln sich bei ihm Berge von Akten; denn seine Anträge bleiben oft unbearbeitet, seinen Sachbearbeiter bekommt er nicht zu sehen und nicht ans Telefon. Michael R. ist fast noch schlimmer dran. Er wohnt bei seiner Mutter, der Rentnerin Gisela R., in einem kleinen Häuschen. Der Strom ist abgestellt, ebenso Gas und Wasser, wegen Zahlungsrückständen, weil sie Rechnungen nicht mehr bezahlen konnten. Michael R. und seine Mutter sitzen im Dunkeln und frieren. Das Wasser zum Spülen müssen sie aus einer Regenwassertonne holen. Kühlschrank und Herd sind seit langem tot, nur ein Campingkocher funktioniert noch. Das Amt will die Rentnerin Gisela R. zwingen, ihr Häuschen aufzugeben, was sie und ihr Sohn aber nicht wollen. Doch das Amt sagt: Erst wenn sie ausziehen, gibt es Hilfe
Datum: 22.11.2011 Kommentare: 20
 
Er ist einer der meistgehassten Männer der Weimarer Republik: der Zentrumspolitiker Matthias Erzberger. Denn er hat am Ende des Ersten Weltkrieges seine Unterschrift unter das Waffenstillstandsabkommen gesetzt und die Friedensverhandlungen geführt. Ein Novum: Nicht Militärs, sondern ein Zivilist beendet den Krieg. Zwar mit ausdrücklicher Zustimmung der Heerführung, doch für weite Teile der Öffentlichkeit wird Erzbergers Name von da an sinnbildlich für die Schmach der Niederlage stehen. Rechtsgerichtete Republikgegner betrachten ihn als einen derjenigen Politiker, die den „im Felde unbesiegten Soldaten mit einem Dolchstoß in den Rücken gefallen sind immer wieder wird mit dieser „Dolchstoßlegende genannten Geschichtsfälschung gegen Erzberger und andere Politiker Stimmung gemacht.
Datum: 22.11.2011 Kommentare: 2
 
Die Utopie Leben, alternativ Die Utopie leben! Der Anarchismus in Spanien (im Original Vivir la utopía), ist eine im Jahr 1997 unter der Regie von Juan Gamero für den Sender TVE produzierte Dokumentation. Das Werk beschäftigt sich mit den anarchistischen und anarcho-syndikalistischen Bewegungen während des Spanischen Bürgerkrieges 1936-1939. Dabei geht sie insbesondere auf den Bereich des Alltagsleben und die Kollektive Selbstverwaltung ein und versucht die radikalen Veränderungen aufzuzeigen, die sich in diesen Jahren ergaben.
Datum: 21.11.2011 Kommentare: 12
 
Danny, Mike und Hibbs, beschließen in den Irak zurückzukehren, doch jeder aus ganz verschiedenen Gründen: für das schnelle Geld, für ein humanistisches Ideal und für den Traum einer unmöglichen Liebe. Langsam aber sicher, gehen in dem Land, in dem die Besatzer vom Großteil der Bevölkerung abgelehnt werden die Hoffnungen und Überzeugungen der Protagonisten zugrunde. London 2005: Eine Serie von Terroranschlägen trifft die britische Hauptstadt. Am 7. Juli kommt es in London während des Berufsverkehrs innerhalb kürzester Zeit zu insgesamt vier Explosionen in U-Bahnen und Bussen. 52 Todesopfer, mehrere Hundert Verletzte. Die Attentäter fordern einen Rückzug der britischen Streitkräfte aus dem Irak und Afghanistan. In England geht 2005 das Selbstverständnis einer gesamten Nation in die Brüche. Zurück in England wird Mike von seiner Frau zur Rede gestellt. Sie weiß, dass Mike zum zweiten Einsatz nicht einberufen wurde, dass er sich freiwillig gemeldet hatte.
Datum: 21.11.2011 Kommentare: 1
 
Ein kaputtes Auto bedeutet heutzutage für viele Menschen kein Stück mehr Mobil zu sein, denn das Auto ist aus unserem täglichen Leben schon gar nicht mehr wegzudenken...
Datum: 21.11.2011 Kommentare: Kommentare geschlossen
 
Wie die Jeans in den 70er Jahren ist der Sneaker spätestens seit den 90er Jahren zum Markenzeichen einer ganzen Generation geworden: In Interviews mit bekannten Sammlern,Hip-Hop-Pionieren, Rappern, Graffitikuenstlern, Journalisten und Markenverantwortlichen beleuchtet die Dokumentation das Phänomen und die Kultur des Turnschuhs, der ganz lässig im Alltag getragen wird.
Datum: 19.11.2011 Kommentare: 1
 
Irak 2003: Die drei britischen Soldaten Danny, Mike und Hibbs sind in Basra stationiert. Nach beendetem Einsatz kehren die drei Freunde nach England zurück, zurück in eine Welt fern von Krieg und Terror. Und dennoch wirken sie ihrer Heimat und Familie entfremdet. Alle drei beschließen in den Irak zurückzukehren, doch jeder aus ganz verschiedenen Gründen: für das schnelle Geld, für ein humanistisches Ideal und für den Traum einer unmöglichen Liebe. Irak 2003: Im Frühjahr kommt es in den Außenbezirken der Stadt Basra zu den heftigsten Kämpfen seit der gestarteten Invasion im Irak. Die britische Armee nimmt die Stadt am 6. April 2003 ein. Es folgen bürgerkriegsähnliche Zustände, Milizen liefern sich erbitterte Häuserkämpfe mit den britischen Besatzungstruppen. Eine Einheit der britischen Infanterie ist im Kampfeinsatz. Mike, Danny und Hibbs, sollen einen Scharfschützen eliminieren, aber die Mission geht schief. Bei einer Explosion sterben die irakischen Kämpfer, es wird aber auch ein kleines Mädchen schwer verletzt.
Datum: 19.11.2011 Kommentare: 6
 
Als sie in den Krieg zogen, waren sie Patrioten aus tiefster Überzeugung. Bei ihrer Rückkehr aus dem Irak ist vieles unklar geworden. Der Krieg hat sie verletzt, schwer oder leicht, an Körper und Seele. Alle leiden unter psychischen Störungen verschiedenster Art und versuchen vergeblich, das alte Leben wieder aufzunehmen. Olivier Morel erzählt in "Amerikas verletzte Seelen" ihre Geschichten. Wendy wurde mit 19 Jahren in den Irak geschickt und sah dort die Hölle in einem Krankenhaus. Jason lebt mit seinen Medikamenten und zieht sich in seine Musik zurück.
Datum: 19.11.2011 Kommentare: 16
 
Im Kalten Krieg kämpfen die Geheimdienste mit harten Bandagen und allen Mitteln. Lippenstiftkameras, "Romeoagenten" und Auftragsmörder gehören zum Arsenal. Dem ostdeutschen Geheimdienst gelingt es, "Perspektiv- Agenten" in hochrangigen Positionen in Westdeutschland unterzubringen. Das Leben der Agenten im Kalten Krieg war äußerst gefährlich. Was hat sie angetrieben, sich so zu verhalten, wie sie es getan haben? Würden sie es noch einmal tun? Die erstaunliche Antwort von einigen heute, jahre nach dem Fall der Mauer: "Unter den Voraussetzungen von damals würde ich es wieder tun.
Datum: 18.11.2011 Kommentare: 1
 
Die Dokumentation stammt aus dem Jahr 2002 ! Die Ultras Frankfurt lieben den Fußball nicht nur, sie LEBEN ihn. Woche für Woche bewegen sie sich zwischen Hoffen und Bangen, zwischen Lust und Frust, zwischen Sieg und Niederlage. Ihr Leben heißt Eintracht Frankfurt, und das "richtige Leben" bleibt dabei oft genug auf der Strecke.
Datum: 17.11.2011 Kommentare: 8