Leroy "Nicky" Barnes ist der erste schwarze Pate von New York. In den 1970er Jahren vom Heroinabhängigen aus kleinsten Verhältnissen, aufgestiegen zu einem der berüchtigsten Drogenbosse der US-Geschichte, prägt er das Urbild des glamourösen, schillernden Gangsters. Seinen Reichtum und seinen Erfolg stellt er ungeniert öffentlich zur Schau. Als er schließlich dingfest gemacht werden kann und lebenslang in den Knast wandert, packt Barnes nach wenigen Jahren gründlich aus. Er liefert Dutzende Weggefährten einschließlich seiner eigenen Ehefrau ans Messer. Dafür kommt er nach 21 Jahren Haft frei und lebt heute unerkannt irgendwo in den USA. Für den Dokumentarfilmer Marc Levin rekapituliert er seinen Aufstieg und seinen Fall als "Mr. Untouchable".
Datum: 03.02.2012 Kommentare: 0
 
PHOENIX - Der Mafioso von heute trägt Anzug und Krawatte. Mit dem Geld aus Drogenhandel und Schutzgelderpressung erobert das organisierte Verbrechen auch immer mehr legale Geschäftszweige: von der Bauindustrie bis zum Finanzwesen. Die Mafia aus dem Süden infiltriert immer mehr den Norden Italiens, wie zum Beispiel die Gegend rund um Mailand. Denn klar ist, dass die "ehrenwerte Gesellschaft" dahin geht, wo das Geld sitzt. Vor allem große öffentliche Bauaufträge wie die Expo 2015 sind im Blickfeld der Mafiosi. ZDF-Italien-Korrespondentin Antje Pieper hat für PHOENIX Mafia-Opfer und Mafia-Jäger besucht und die Spur der organisierten Wirtschaftskriminalität von Palermo bis Mailand verfolgt.
Datum: 03.02.2012 Kommentare: 0
 
Dokumentation von 2008 - Sieben Jahre lang untersuchte die Staatsanwaltschaft in der Region Kalabrien im Süden Italiens die Verbindungen und Machenschaften von Mafiamitgliedern und den Stadtoberen der Kleinstadt Rizziconi. Der Geduld und Beharrlichkeit von Inspektor Nico Morrone haben es die Bürger zu verdanken, von Erpressung und Bedrohung durch den Mafiaclan Crea und dessen Kopf Teodoro befreit worden zu sein.
Datum: 03.02.2012 Kommentare: 0
 
Die Story zeigt, wie Geschädigte auf diese Weise Geld verloren haben. Hochrangige Aussteiger demonstrieren, wie der Betrug am Telefon funktioniert. Die Hintermänner sitzen an einer vornehmen Adresse im Ausland. Ihr Umsatz soll im vergangenen Jahr die Milliardengrenze gesprengt haben. Erst jetzt beginnen Kripo und Staatsanwälte, die Strukturen des Systems zu durchleuchten.
Datum: 28.12.2011 Kommentare: 14
 
Der Film begleitet in der russischen Mafia-Struktur hierarchisch hoch stehende Männer. Sie machen deutlich, auf welche Weise und in welchem Umfang ihre mafiöse Organisation Einfluss auf die Wirtschaft und die Politik des Landes nehmen. Leonid Bilunov hat insgesamt 18 Jahre im Gefängnis verbracht, Vitalij Djomotschka zwölf Jahre, Alimzhan Tochtachunov fünf Jahre. Die drei sehr unterschiedlichen Männer haben eines gemeinsam: Sie nehmen bzw. nahmen führende Positionen innerhalb der russischen Mafia ein, sind durch illegale und halblegale Geschäfte reich geworden und reden verblüffend offen über ihre Verbindungen zum organisierten Verbrechen in Russland.
Datum: 27.12.2011 Kommentare: 4
 
Geschätzte 90 Milliarden Euro verdient die Mafia jedes Jahr in Italien: Das ist doppelt soviel wie der Autokonzern Fiat. Neben Drogen- und Waffenhandel ist die Haupteinnahmequelle immer noch die Schutzgelderpressung. Von Neapel bis Sizilien: Ein Großteil der Unternehmen zahlt regelmäßig an die Mafia. Wer sich weigert, wird massiv eingeschüchtert und bedroht. So wurde das Geschäft von Silvana Fucito in Neapel einfach abgebrannt, Trattoria-Besitzer Vincenzo Continello in Palermo erhielt eindeutige Morddrohungen. Antje Pieper hat Mafia-Opfer und Mafia-Jäger in Italien besucht, die Spur des organisierten Verbrechens von Kampanien bis Sizilien verfolgt.
Datum: 12.12.2011 Kommentare: 2
 
New York City, eine lebendige Metropole, aber ebenso eine Stadt der blutigen Verbrechen. Seit den 30er-Jahren des 20. Jahrhunderts hat sich hier die Mafia angesiedelt, mit eigenen Regeln und eigenen Vorschriften. Die Dokumentation erzählt die Geschichte der New Yorker Mafia und zeigt die Strassen und Restaurants, in denen sie Geschichte geschrieben hat.
Datum: 28.10.2011 Kommentare: 9
 
Die Geschichte Basiles ist einzigartig. Als Kind italienischer Einwanderer wächst er in Mülheim an der Ruhr auf, geht dort zur Schule und spricht perfekt Deutsch. Nach einer Schlosserlehre kommt Giorgio zum ersten Mal in Kontakt mit der Mafia. Er besucht Corigliano, das Dorf seiner Eltern in Kalabrien. Die Welt der „Ehrenmänner" und der „Omerta" – das „Gesetz des Schweigens", faszinieren den jungen Mann. Schnell steigt er in der Hierarchie der 'Ndrangheta auf. "Das Engelsgesicht", wie ihn die Bosse der Mafia nennen, raubt, erpresst und tötet - in Italien, den Niederlanden und in Deutschland. Dort wird Basile 1998 im Allgäu verhaftet.
Datum: 17.08.2011 Kommentare: 1
 
Um eine Tonne Giftmüll vor der Küste Somalia abzuladen, werden lediglich 2,50 US-Dollar fällig. Das macht die Gewässer vor den Toren des bitterarmen ostafrikanischen Landes zur billigsten Müllhalde der Welt. Während diese illegale Müllentsorgung eine ergiebige Einnahmequelle für ausländische Geschäftemacher ist, macht der giftige Abfall, der zumeist aus den reichen Ländern Europas stammt, Hunderte von Somaliern krank.
Datum: 07.06.2011 Kommentare: 24
 
Anfang des 20. Jahrhunderts entwickelte sich in den USA eine neue Art der Kriminalität: Straßenbanden und Verbrecherorganisationen. Wer in den Armenvierteln überleben wollte, konnte sich nur schützen, indem er sich einer der Gangs anschloss. Bald entdeckten Medien und Filmindustrie die Gangster. Gesetzesbrecher wie Al Capone wurden von den Medien hofiert. In den wilden 20er und 30er Jahren und mit Beginn der ; Prohibition explodierte in Amerika die Kriminalität. Illegale Bars, Schwarzbrennerei und Prostitution schufen ; einen boomenden Schwarzmarkt mit gewaltigen Profiten. ; Auf den Straßen war der Umgangston rau und hart. Die Luft war bleihaltig. Die wahren Geschichten von Al Capone und Co. waren kein Hollywood-Mythos sondern blutige Realität.
Datum: 12.05.2011 Kommentare: 6
 
Amtsmissbrauch in mehreren Fällen, Betrug, Beweismittelunterdrückung und Anstiftung zur falschen Zeugenaussage -- dafür wurde der hochrangige Wiener Kriminalpolizist Franz Pripfl kürzlich - noch nicht rechtskräftig - zu 18 Monaten bedingter Haft verurteilt. Ex-Chefinspektor Franz Pripfl ist einer jener Spitzenbeamten, die über zu enge Kontakte zu Unterweltgrößen gestolpert sind. Seit dem Jahr 2006 beleuchtet THEMA immer wieder die Nähe zwischen Blaulicht und Rotlicht. Hat sich durch das Aufräumen in der Führungsetage der Wiener Polizei etwas geändert? Und wie schmal ist der Grat zwischen polizeitaktisch notwendigen Kontakten ins Kriminellen-Milieu und Amtsmissbrauch?
Datum: 14.03.2011 Kommentare: 3
 
Leonid Bilunov hat insgesamt 18 Jahre im Gefängnis verbracht, Vitalij Djomotschka zwölf Jahre, Alimzhan Tochtachunov fünf Jahre. Die drei sehr unterschiedlichen Männer haben eines gemeinsam: Sie nehmen bzw. nahmen führende Positionen innerhalb der russischen Mafia an, sind durch illegale und halblegale Geschäfte reich geworden und reden verblüffend offen über ihre Verbindungen zum organisierten Verbrechen in Russland. Sie sind Verbrecherbosse, die seit Jahren in Russland als angesehene Geschäftsleute und Politiker agieren, sogenannte "Diebe im Gesetz". Sie machen deutlich, auf welche Weise und in welchem Umfang sie und ihre mafiöse Organisation Einfluss auf die Wirtschaft und die Politik des Landes nehmen.
Datum: 19.02.2011 Kommentare: 9
 
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