Sie stammen aus Albanien, Afghanistan oder der Türkei. Sie sind jung, testosterongesteuert und wütend. Gemeinsam bringen es die jungen Männer auf ein stattliches Vorstrafenregister. Doch sie wollen raus aus dem kriminellen Milieu. Deshalb haben sie eine Band gegründet: die Hamburger Gruppe Harte Währung, kurz HWG. Ihre Musik ist der Rap – ein schneller, rhythmischer Sprechgesang, bei dem sie den Frust über ihren Alltag im Vorstadtgetto in harte Worte fassen.
Datum: 01.02.2011 Kommentare: 29
 
Sie führen Kriege und verabreichen Medizin, betreiben Ackerbau und Weidewirtschaft. Sie leben in einer Welt aus verschlüsselter Befehlsketten, geheimen Giftmischungen und gigantischen Körperschaften. Sie sind seit 3 Millionen Jahren allgegenwärtig auf diesem Planeten. Und doch erscheint uns keine Lebensform fremdartiger. Universum-Filmer Wolfgang Thaler und Ameisen-Autorität Prof. Bert Hälldobler bringen uns die geheimnisvolle Welt der sozialen Insekten jetzt auf DVD näher.
Datum: 01.02.2011 Kommentare: 6
 
Als der österreichische Dokumentarfilmer Nikolaus Geyrhalter 1999 zu den Dreharbeiten nach Pripyat aufbrach, war das Atomkraftwerk noch in Betrieb. Menschen arbeiteten in der verbotenen verseuchten Zone und gingen dort ein und aus. Die Abschaltung ändert nichts an der ständigen Gefährdung nicht nur dieser, sondern auch der folgenden Generationen. Pripyat ist heute eine streng bewachte Geisterstadt, die Häuser verfallen, das Betreten ist nur mit Sondergenehmigung erlaubt. Die 30-km-Zone ist mit einem Stacheldraht eingezäunt, ein willkürlich mit dem Zirkel abgemessenes Gebiet, das keineswegs der realen Verseuchung der Böden entspricht. Innerhalb der Zone zu leben ist nach wie vor verboten. Obdachlose machen sich das kaum zu überwachende Gebiet zunutze.
Datum: 01.02.2011 Kommentare: 9
 
Wie der sagenhafte Duft entsteht ist bislang ein Geheimnis. Das beste Adlerholz kommt aus den Regenwäldern Südostasiens. Auf der indonesischen Insel Lombok leben viele Bewohner seit Generationen vom Handel mit Adlerholz. Doch seit Adlerholz weltweit ein lukratives Geschäft wurde, ist der Baum vom Aussterben bedroht. Gnadenlos werden die letzten Exemplare gefällt, um an das einmalige Harz zu gelangen. Nun hat ein Wettlauf zwischen dem Aussterben und dem Wiederaufforsten begonnen. Ein deutsch-indonesisches Wissenschaftlerteam untersucht, wie man die Baumart retten kann. Wissenschaftler vom Forschungszentrum Jülich und der indonesischen Universität Mataram entwickeln eine forstwirtschaftliche Methode zur nachhaltigen Produktion.
Datum: 01.02.2011 Kommentare: 3
 
Coca – die Kulturpflanze der Anden, von den Inka und ihren Nachfahren verehrt, gilt im Westen als gefährliche Droge. Denn Coca ist die Basis des Kokain, das Hunderttausende in Abhängigkeit hält. Aber die Pflanze aus den Bergen Südamerikas ist nicht identisch mit der Modedroge des Westens. Für die Menschen Südamerikas ist sie heilig: Coca darf bei keinem Ritual fehlen. Sie ist reich an lebenswichtigen Stoffen – 100 g Cocablätter haben rund 300 Kalorien. Sie ist Medizin – Coca hilft bei Magenbeschwerden, gegen die Höhenkrankheit und balanciert den Blutzuckerspiegel aus. Sie ist Zahlungsmittel – Menschen kaufen Kartoffeln, Kaffeebohnen und viele andere Dinge des täglichen Bedarfs und bezahlen mit Coca. Und sie ist ein Medium – Männer und Frauen mit besonderen Gaben kommunizieren durch sie mit den Gottheiten, Wahrsager lesen aus den Coca-Blättern die Zukunft.
Datum: 31.01.2011 Kommentare: 1
 
Sie haben gekämpft. Sie haben getötet. Sie haben erlebt, wie Kameraden ums Leben kamen: Daniel, Patrick und Stephan waren Soldaten in Afghanistan. Die ZDF-Dokumentation "Der Krieg bleibt" am Mittwoch, 17. November 2010, 0.30 Uhr, berichtet über ihre schwierige Heimkehr vom Hindukusch und ihren Neuanfang. Seit Beginn des Afghanistan-Einsatzes 2002 wurden 44 Bundeswehrsoldaten getötet -- in einem Krieg, der lange nicht so heißen durfte. Mathis Feldhoff, Uli Gack und Andreas Huppert gehen in ihrem Film auch der Frage nach, wie die Politik mit der Tatsache umgeht, dass Soldaten gefallen sind. Die Kameraden im Alter von 23 bis 29 Jahren sind Fallschirmjäger aus dem niedersächsischen Seedorf. Gemeinsam mit ihrem Zugführer Mario haben sie ihren Kopf hingehalten...
Datum: 31.01.2011 Kommentare: 5
 
Ausgehend von der gegenwärtigen Struktur des Universums verfolgen wir den Zeitpfeil in umgekehrter Richtung bis hin zum Urknall. Die zeitliche Entwicklung des Universums wird anhand zahlreicher Bilder beleuchtet. Die Bildung der Materie in der ersten Sekunde des Universums sowie die Synthese der Elemente werden erläutert. Ebenso diskutieren wir den inflationären Kosmos in der absoluten Frühphase unseres Universums sowie die Ausprägung physikalischer Grundstrukturen. Schliesslich wird modellhaft aufgezeigt, wie Quantenstrukturen des Vakuums zum Urknall führen können. Abschliessend geben wir einen Ausblick auf das zukünftige Schicksal des Universums.
Datum: 31.01.2011 Kommentare: 5
 
Wann sind Filme online verfügbar? Sind Blockbuster stärker betroffen als sogenannte kleine Filme? Woher stammt das Bildmaterial, woher der Ton? Das sind Fragen, auf die es bislang kaum Antworten gab. Zwei Drittel aller Kinofilme sind online verfügbar. Davon ein Drittel bereits vor dem offiziellen Kinostart und ein weiteres Drittel am Premierenwochenende. Grundsätzlich sind alle Herkunftsländer betroffen, amerikanische Filme zu 94 Prozent, deutsche zu 40 Prozent. Filme mit mehr als 100 Startkopien sind faktisch immer online verfügbar, Filme mit 30 bis 100 Startkopien in zwei Drittel aller Fälle. Und selbst Filme, die mit weniger als 30 Kopien gestartet werden, sind noch zur Hälfte betroffen.
Datum: 30.01.2011 Kommentare: 13
 
Mendel Szajnfeld, Jude, geb. in Polen, fährt 1971 vom damaligen Wohnort Oslo nach München. Der Film besteht aus einem Gespräch mit ihm während der Eisenbahnfahrt. Szajnfelds erste Reise nach Deutschland war 1945, nachdem ihn russische Soldaten aus einem deutschen Arbeitslager befreit hatten. Norwegische Gutachter bestätigten ihm die nahezu völlige Arbeitsunfähigkeit. Szajnfelds Antrag auf höhere Rente wurde abgelehnt. Deshalb fuhr er nach München, um sich einem deutschen Gutachter zu stellen. (Dokumentarfilm 1972)
Datum: 30.01.2011 Kommentare: 0
 
Den überraschenden Funden im Chiemgau und den Erkenntnissen des Würzburger Teams verdankt auch die Keltenforschung Antworten auf bislang ungeklärte Fragen. So konnten sich Archäologen bislang keinen Reim darauf machen, warum Fürstensitze wie die Heuneburg, die nahe dem Meteoriten-Einschlags lagen, von einem zum anderen Tag verlassen wurden. Zudem wandten sich die Menschen rund um das damalige Katastrophengebiet urplötzlich verstärkt der Religion zu. Als Belege dienen ausgegrabene Objekte, die Fabelwesen, mythologische Tiere und Götter mit glotzäugigen Köpfen darstellen. Den himmlischen Mächten opferten die Kelten seit 465 v. Chr. zudem wieder Schmuck, also ihren wertvollsten Besitz. Ein Brauch, den sie drei Jahrhunderte zuvor aufgegeben hatten.
Datum: 30.01.2011 Kommentare: 1
 
Der Appalachian Trail ist einer der laengsten Wanderwege der Welt. Er beginnt im US-Bundesstaat Georgia und fuehrt durch 14 Staaten nach Norden bis Maine.Calvin und Holly aus Florida sind entschlossen, den 3.400 Kilometer langen Weg zu gehen. Ueblicherweise startet man die 3.400 Kilometer lange Reise im Fruehling im Suedosten der USA und endet - wenn man durchge= halten hat - im Herbst rechtzeitig zum Indian Summer im Nordosten. Der Appalachian Trail folgt dem Verlauf der Appalachen, einem zumeist wilden, unberuehrten Gebirgszug. Calvin und Holly aus Florida sind entschlossen, den Weg zu gehen.
Datum: 30.01.2011 Kommentare: 2
 
Eisbären (lat. Ursus maritimus) sind in den Treibeisregionen der Arktis beheimatet und damit das am nördlichsten lebende Mitglied der Bärenfamilie (Ursidae). Sie sind mit einer durchschnittlichen Größe von zweieinhalb Metern von Kopf bis Rumpf bei männlichen Tieren die größten an Land lebenden Raubtiere der Erde. Weibliche Eisbären erreichen zumeist nur eine Größe von etwa zwei Metern. Das Gewicht beträgt beim Männchen bis zu 500 Kilogramm und beim Weibchen etwa 300 Kilogramm. In den immer wieder vorkommenden langen Hungerperioden während des Polarsommers kann es jedoch auch deutlich darunter liegen. Vor den frostigen Temperaturen des Polargebietes schützt die Tiere ihr gelblich-weißes, dichtes Fell, das an seiner Oberfläche mit einem Wasser abweisenden öligen Film überzogen ist.
Datum: 30.01.2011 Kommentare: 0