Kunst ist stets mit Gesellschaftskritik verbunden. Manche Künstler haben es in ihrer Tätigkeit jedoch schwerer als andere, zum Beispiel, wenn die künstlerische Freiheit von autoritären Kräften unterdrückt wird. Immer mehr Künstler werden heute wegen ihrer Arbeit verfolgt, bedroht und ermordet. Anhand vier Personenporträts zeigt der Dokumentarfilm von Victor Grandits wie die Künstler mit der Bedrohung umgehen.
Datum: 06.12.2010 Kommentare: 13
 
Warm duschen ist im niedersächsischen Dorf Jühnde ganz einfach: man braucht dazu Kühe oder Schweine, Getreide und - Jörn Weitemeier, den Biogaswart. Denn Strom und Warmwasser kommen in Jühnde vom Misthaufen – Jühnde ist das erste Dorf in Deutschland, das sich selbst mit Energie versorgt. In der Biogasanlage werden nachwachsende Rohstoffe wie Getreide mithilfe der Gülle vergoren.
Datum: 06.12.2010 Kommentare: 8
 
Der Film erzählt die unglaubliche Geschichte des wohl größten Know-how-Transfers beziehungsweise -Kidnappings aller Zeiten. Schauplatz ist das von den Sowjets besetzte Ostdeutschland, Ausgangspunkt ist ein Stalin-Dekret vom 13. Mai 1946. Fünf Monate später, am 22. Oktober des Jahres 1946, soll der Befehl des Generalissimus schließlich vollstreckt werden. Ein Schicksalstag für Tausende ahnungslose deutsche Techniker und Ingenieure und deren Angehörige, die gezwungen werden, in der Sowjetunion zu arbeiten. Überall in der Sowjetischen Besatzungszone, wo begehrte deutsche Spezialisten zu finden sind, sind bewaffnete Spezialkommandos der Sowjets unterwegs
Datum: 04.12.2010 Kommentare: 4
 
Die Dokumentation folgt Bev Harris und Kathleen Wynne, die Leiterin und stellvertretende Leiterin der gemeinnützigen Wahlüberwachungsgruppe Black Box Voting, während sie versuchen, herauszufinden, ob die Wahlmaschinen des Herstellers Diebold Election Systems (heute Premier Election Solutions) sicher sind oder nicht. Andy Stephenson, ein Angestellter bei Black Box Votings, half mit Dokumenten und nahm mit versteckter Kamera das Gespräch zwischen Bev Harris und einem Wahlmaschinen-Tester auf. Kathleen Wynne nahm live auf, wie Bev Harris in einem Mülleimer Wahlzettel fand (die in Amerika ein Jahr lang aufbewahrt werden müssen). Von 2005 bis 2006 testete Bev Harris in Zusammenarbeit mit Dr. Herbert Thompson und Harri Hursti fünf mal die Sicherheit der Wahlmaschinen. Dadurch wurden erhebliche Mängel gefunden.
Datum: 03.12.2010 Kommentare: 8
 
Heute beginnen die Lebensläufe von Kamille, Johanniskraut, Sonnenhut, Brennnessel und Pfefferminze auf dem Acker, wo sie möglichst erntefreundlich in Reih und Glied gedeihen sollen. Aber häufig sträuben sich die wilden Gesellen gegen das Wachsen in Kulturen. So bleibt es der Kunst der Landwirte überlassen, die Wildpflanzen zu zähmen und dabei ihre wirksamen Inhaltsstoffe zu erhalten. Das ist Pionierarbeit. Alle Pflanzen sollen möglichst gleichzeitig blühen und gleich groß werden, damit sie maschinell geerntet werden können. In der Arzneimittelfabrik gehen Kontrolle und Standardisierung weiter. Die komplexen pflanzlichen Materialien sind den gleichen Anforderungen unterworfen wie chemische Reinsubstanzen.
Datum: 03.12.2010 Kommentare: 1
 
In den Jahren 2008 bis 2010 erschütterte eine schwere Krise den Telekommunikationsgiganten France Télécom. Ein durch EU-Forderungen erzwungener Umstrukturierungsprozess stürzte das Unternehmen in starke Turbulenzen. In einem nuancierten Vergleich mit ähnlichen Unternehmen - der Deutschen Telekom und der spanischen Gesellschaft Telefónica - beleuchtet die Dokumentation die zurückliegende Entwicklung und sucht nach den Ursachen für die Krise bei France Télécom.
Datum: 01.12.2010 Kommentare: 4
 
Kein anderer Finanzkonzern in Deutschland ist so tief gefallen wie die Hypo Real Estate (HRE). Nur mit Staatsgarantien von 100 Milliarden Euro kann der Immobilienfinanzierer künstlich am Leben erhalten werden. Vor allem Versicherungen und Pensionsfonds wurden gerettet, die Milliarden bei der HRE angelegt hatten. Wohl niemand in Deutschland konnte sich bis dahin vorstellen, dass die Ersparnisse und die Altersvorsorge von Millionen Menschen von einem einzigen Geldhaus hätte abhängen können.
Datum: 01.12.2010 Kommentare: 17
 
Ein Insider-Bericht über den Ausbau der Wirtschaft auf Kosten der Dritten Welt: John Perkins war ein "Economic Hit Man", ein Wirtschaftskiller. Überteuerte Projekte für Entwicklungsländer Perkins Aufgabe war es, Entwicklungsländer zu besuchen und den Machthabern überdimensionierte, überteuerte Großprojekte zu verkaufen, die sie in wirtschaftliche Abhängigkeit von den USA brachten. Zwölf Jahre lang hat Perkins seine Seele verkauft -- bis er ausstieg. Weitere zwei Jahrzehnte später hatte er den Mut, auszupacken. Auslöser dafür war die Frage "Warum hassen sie uns so?", die Präsident George W. Bush nach den Anschlägen am 11. September 2001 gestellt hatte.
Datum: 30.11.2010 Kommentare: 20
 
Der Schlangenexperte Austin Stevens, auf der ganzen Welt für seinen Mut und sein Fachwissen bekannt, wagt sich über seine geliebten tödlichen Kobras und Mambas hinaus! Zum ersten Mal stellt sich der Wissenschaftler und Abenteurer, auch der „Schlangenmann" genannt, den gefährlichsten Tieren dieses Planeten! Die Serie besticht mit ihrer atemberaubenden Action, ihren anspruchsvollen Produktionswerten und ihrer außergewöhnlichen Themenvielfalt, die vergleichbare Abenteuerproduktionen in den Schatten stellen. Der charismatische Moderator Austin Stevens, unübertroffen in seiner Begeisterung für hautnahe Begegnungen mit gefährlichen Wildtieren, macht diese Reihe zu einem außergewöhnlichen Erlebnis.
Datum: 30.11.2010 Kommentare: 2
 
Hilfe! "betrifft"-Autor Wolfgang Luck dokumentiert den alltäglichen Wahnsinn. Er trifft Menschen, die sich nackt fühlen, wenn sie einmal ohne Telefon aus dem Haus gehen, erlebt, wie in einem Media-Labor ein Handy mit Herzschlag entwickelt wird, sieht, was passiert, wenn an Schulen das Handy zur Waffe wird und spricht mit dem FAZ-Herausgeber Frank Schirrmacher, der glaubt, dass die digitale Plapper-Welt das Hirn zukleistert.
Datum: 28.11.2010 Kommentare: 31
 
Ursprünglich hatten die französischen Filmemacher einen Film über einen „Feuerwehrmann in Ausbildung in New York geplant. Dabei gerieten sie am 11. September 2001 in die Rettungsaktion der Feuerwehr in New York (FDNY) und es gelangen ihnen dramatische und einzigartige Bilder der Katastrophe und des Umgangs der Menschen mit ihr.
Datum: 28.11.2010 Kommentare: 40
 
Im Juli 2008 haben 700 französische Soldaten die in Afghanistan stationierten ISAF-Truppen verstärkt. Eine Woche lang konnte ARTE-Reporter Michel Dumont im Lager Tagab den Alltag der Fallschirmjäger beobachten, die ein Durchschnittsalter von nur 22 Jahren haben.
Datum: 27.11.2010 Kommentare: 5