Trungo ist 23 und hat noch nie in ihrem Leben in einem Flugzeug gesessen. Jetzt fliegt sie von Äthiopien nach Dubai – auf der Suche nach einer besseren Zukunft. Tausende junger Frauen, zumeist aus Afrika, gehen jedes Jahr in die reichen Golfstaaten, um dort als Hausangestellte zu arbeiten, denn in ihrer Heimat haben sie keine Perspektive. Doch was so hoffnungsvoll beginnt, endet meist als Albtraum. Die jungen Frauen sind die Sklavinnen des 21. Jahrhunderts. Versprochene Löhne werden nicht gezahlt. Wer versucht, sich gegen Repressalien und unwürdige Lebens- und Arbeitsbedingungen zu wehren, riskiert sogar sein Leben. Im Untergrund agierende Hilfsorganisationen versuchen, den Hausmädchen und Arbeitern zu helfen. Ein riskantes Unterfangen.
Datum: 13.09.2011 Kommentare: 19
 
Zehn Jahre nach den Millenniumsfeiern ist die Welt endgültig im neuen Jahrtausend angekommen. Die Zeit ist geprägt von neuen Bedrohungen und Herausforderungen, von technischen Innovationen, die das gesellschaftliche und individuelle Leben verändern. Langsam nimmt das 21. Jahrhundert Konturen an. Doch was genau kommt auf uns zu? SPIEGEL TV Reportage möchte in einer vierstündigen Dokumentation nicht nur die wichtigsten Ereignisse des Jahres zusammenfassen und deren Entstehung analysieren, sondern auch einen Blick in die Zukunft wagen. Inwieweit haben die Entscheidungen von heute Einfluss auf unser Morgen? Auch in diesem Jahr wurden wieder Weichen für die Zukunft gestellt: * Köhler, Koch, Rüttgers, -- erfahrene Politiker gehen, doch für welche Politik stehen ihre Nachfolger? * Grosse Ernüchterung für den einstigen Hoffnungsträger Obama. Wer wird die USA demnächst regieren? * Das iPad erobert die Welt. Wie sieht die Kommunikation der Zukunft aus? Gleichzeitig schauen die Autoren Thule Möller und Marc Polednik auch kurz in die Vergangenheit und erläutern, was die Menschen vor einhundert Jahren bewegt hat und mit welchen Erwartungen sie damals in die Zukunft geblickt haben. So rechnete man beispielsweise schon 1910 mit der Erfindung eines "Telefons für die Westentasche", das einem mühsames Zeitung lesen erspart.
Datum: 12.09.2011 Kommentare: 11
 
Vor etwa 67.500 bis 75.500 Jahren ereignete sich dort, wo sich heute auf der Insel Sumatra der Toba-See befindet, ein Vulkanausbruch ungeheuren Ausmaßes. Auf einen Schlag wurde die Energie von einer Teratonne TNT freigesetzt. Die Folgen für die Tier- und Pflanzenwelt waren dramatisch. Diese Dokumentation zeichnet den Verlauf und die Nachwirkungen der Toba-Katastrophe nach und wagt einen Ausblick in die Zukunft: Was würde ein ähnlich starker Vulkanausbruch in der dicht besiedelten und global vernetzten Welt von heute anrichten?
Datum: 12.09.2011 Kommentare: 1
 
Farbe - ein einzelnes Wort für Fühlen durch Sehen, Wahrnehmung, Gefühle, Botschaften, Entscheidungen, Gedankenimpulse, Gesundheit, Manipulationen ... Glauben sie auch noch an ihre eigene Wahrnehmung der Farben von Kleidungsstücken in Kaufhäusern, an die Fleischfarbe in der Auslage, die Erscheinung von Möbeln in Möbelhäusern? Kleidungsstücke sehen am Fenster mit Tageslichtspektrum, das meist in Kaufhäusern nicht zugänglich ist, anders aus und wirken abweichend vom ersten Eindruck. Fleisch sieht weniger frisch, oder fleischig aus, Möbelfarben ohne Tapeten- und Raumeindruck behalten sich Überraschungen vor, im eigenen Wohnraum vor dem Zimmerfenster. Ab, ans Tageslicht! Sich Zeit nehmen, Wahrnehmung genießen, Vorstellungkraft schulen, Kleidung und Farbmusterunterlagen ans Tageslicht halten, die Tapetenfarbe mit der Möbelfarbe abgleichen...
Datum: 10.09.2011 Kommentare: 4
 
Willi Weitzel aus der Kinder- und Jugendsendung "Willi wills wissen" recherchierte persönlich zum Thema Kunst und nahm für alle stellvertretend den Mut zusammen grundlegende Fragen zu fragen. Gemäß dem Spruch "Es gibt keine dummen Fragen, es gibt nur dumme Antworten" fordert er Erwachsene heraus klare und ehrliche Erklärungen zu geben. Weil er kein Kind ist, das von Erwachsenen nur kurz belehrt wird, weil, wie so oft, viele Erwachsenen keine Zeit, Worte oder Wissen haben interessante Zusammenhänge zu erklären, lässt "der Stellvertreter" sich vieles aus der "Kunst- und Künstlerszene" genauer erklären (mit der Macht der Kamera und des Fernsehens).
Datum: 10.09.2011 Kommentare: 12
 
Die Dokumentation "Graffitiwut in Budapest" zeigt die unkreative Seite und den hirnlosen Umgang mit Farbsprühdosen. Wer nichts drauf hat und ideenlos ist, unbegabt und doch trotz seines geistigen Handycaps als Graffiti-Poser in der unkreativen Loserszene "allcity" sein möchte, der versucht es mit TAGS.
Datum: 10.09.2011 Kommentare: 16
 
“Sie sind der einzige zivile Ausländer in Mogadischu”, sagt einer der Zollbeamten zur Begrüßung am Flughafen. Die unbelegten Zimmer im Hotel Shamo bestätigen seine Aussage. Wenige Wochen nach dem Aufenthalt von Ashwin Raman wird die Veranstaltungshalle des Hotels von einem Selbstmordattentäter in die Luft gesprengt, 19 Somalier kommen dabei ums Leben.
Datum: 10.09.2011 Kommentare: 13
 
Die Überlinger Tafel wird von der Caritas getragen. Allerdings findet man sie nicht in der Touristenmeile, nicht am Seeufer und nicht zwischen Boutiquen und Hotels. Am Rand der Altstadt liegt der Laden mit kleinem Café. Dort putzen jeden Mittwoch fleißige Hände Salat und Gemüse, sortieren faule Tomaten oder Bananen aus. Einkaufen im Tafelladen Wie in einem kleinen Dorfladen sieht es hier aus: rechts die Gemüsetheke, links Milch und Joghurt, am Eingang Brot und Brötchen. Wer hier einkauft, ist sozial benachteiligt. Die Caritas prüft dies und gibt dann einen Berechtigungsschein aus. Um 25 Prozent ist 2009 die Zahl derer gewachsen, die einen solchen Schein bekommen haben. Für rund 300 ältere Menschen, Alleinerziehende und Hartz-IV-Empfänger ist der kleine Laden inzwischen mittwochs und donnerstags ein wichtiger Treffpunkt geworden.
Datum: 09.09.2011 Kommentare: 18
 
Im Jahr 2005 wurde die größte deutsche Sozialreform eingeführt. Seitdem kämpfen Bedürftige, Fallmanager in Jobcentern und Sozialrichter mit den Gesetzen und Regeln der Neuorganisation von Arbeits- und Sozialamt. Mehrfach wurden in den vergangenen Jahren Korrekturen vorgenommen. In Berlin lebt jeder zehnte Hartz-IV-Bezieher der Bundesrepublik. Viele von ihnen sind "Aufstocker", Menschen, die durch ihre Arbeit den Lebensunterhalt nicht decken können. Sie sind auf ergänzende Hartz-IV-Leistungen angewiesen. 5.200 Mitarbeiter der zwölf Berliner Jobcenter kämpfen täglich an der Hartz-IV-Front. 612.000 Erwerbslose fordern das ihnen zustehende Geld. Familie Michael gehört zu den so genannten Aufstockern. Sie arbeitet als Friseurin, er hat einen Putzjob und beide bekommen zusätzlich Hartz IV. Auch Petra Grüttner ist Hartz-IV-Empfängerin und arbeitet ehrenamtlich für die "Berliner Tafel". Sie beliefert u. a. das Familienzentrum Meerbaumhaus mit Lebensmitteln. Hat sich Hartz-IV bis heute bewährt? Ist die Sozial- und Arbeitsmarktreform ein Instrument, um die Arbeitslosenzahlen zu schönen? Was ist sinnvoll und was nicht?
Datum: 09.09.2011 Kommentare: 26
 
Der Mensch fühlt sich als "Krone der Schöpfung". Doch was Evolutionsforscher heute aus den dunklen Tiefen unserer Abstammungsgeschichte zutage fördern, lässt den Menschen auf einmal nicht mehr so überlegen aussehen: In uns steckt nicht nur jede Menge Affe, in uns lassen sich auch jede Menge Fragmente von Säugetieren, Reptilien, Fischen und niederem Gewürm finden - eine Verwandtschaft, die man gerne verleugnen würde?
Datum: 09.09.2011 Kommentare: 7
 
Denken wir an Unterwasserwelten, sehen wir in der Regel Korallenriffe und farbenfrohe Fischschwärme. US-Regisseur James Cameron, ein Fan des blauen Planeten nicht erst seit Abyss und Titanic, geht der Sache auf den Grund und führt uns mit aller zur Verfügung stehenden Technik hinunter zu den hydrothermalen Quellen am Boden von Atlantik und Pazifik, wo in extrem lebensfeindlicher Umgebung Tiere mit dem Aussehen von Aliens existieren und uns vorspielen, wie das Leben auf Erden und im All auch mal begonnen haben könnte.Forscher der NASA und aus renommierten Bio-Instituten sind mit von der Partie, wenn Mr. Blockbuster das IMAX-Fenster zur fremden Welt öffnet
Datum: 08.09.2011 Kommentare: 8
 
Von der Öffentlichkeit noch weitgehend unbemerkt, gehören inzwischen auch Frösche zu den vom Aussterben bedrohten Tierarten. Manche Wissenschaftler reden schon vom größten Artensterben seit dem Ende der Dinosaurier. Einer der Gründe für diese massive Bedrohung ist ein mysteriöser Pilz, der viele Populationen weltweit erfasst hat. Dörthe Eickelberg und Pierre Girard gehen den Ursachen des Froschsterbens nach und fragen nach Methoden und Möglichkeiten, Frösche zu retten und ihre faszinierende Vielfalt zu erhalten. Sie besuchen den Kölner Zoo und tauschen sich dort mit dem Biologen Thomas Ziegler aus, der die neuesten Versuche der Artenerhaltung vorstellt.
Datum: 08.09.2011 Kommentare: 0