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Stellt sich für die Menschheit noch diese Frage ? Im Rahmen des Manhattan-Projekts gelang Enrico Fermi am 2. Dezember 1942 die erste kontrollierte nukleare Kettenreaktion in einem Kernreaktor in Chicago (Chicago Pile One). Während das Ziel des von Robert Oppenheimer geleiteten Manhattan-Projekts mit der ersten erfolgreich gezündeten Atombombe am 16. Juli 1945 (Trinity-Test) erreicht wurde, gelang es der deutschen Forschungsgruppe unter Werner Heisenberg und Carl Friedrich von Weizsäcker bis zum Kriegsende nicht, einen funktionierenden Kernreaktor zu entwickeln (Uranprojekt). | |
| Datum: 21.05.2011 | Kommentare: 6 | |
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Ranga Yogeshwar ist auf Spurensuche in Tschernobyl und entdeckt viele Parallelen zwischen den Ereignissen damals und heute in Japan. Er schildert, wie die japanischen Ingenieure und Techniker von den Erfahrungen ihrer Kollegen in Tschernobyl profitieren können. Und leider scheinen sich auch die persönlichen Schicksale der betroffenen Menschen zu wiederholen. Liquidatoren – das waren die Männer, die in Tschernobyl versuchten, die radioaktive Strahlung "zu liquidieren". Wie gefährlich dieses Kommando wirklich war, ahnte keiner von ihnen. Die Schutzkleidung war improvisiert. Strahlungsmessgeräte trug keiner. Die Liquidatoren bekämpften das Feuer vor allem aus der Luft: Sie warfen 17.000 Tausend Tonnen Sand, Blei, und Chemikalien ab, bis die Flammen im vierten Reaktorblock erstickt waren. Aber damit war ihre Arbeit noch lange nicht zu Ende. Sie riskierten weiter ihr Leben – genau wie 25 Jahre später die "Helden" von Fukushima. | |
| Datum: 07.05.2011 | Kommentare: 6 | |
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Für oder gegen Kernkraft? Wer sich diese Frage stellt, muss auch untersuchen, unter welchen Bedingungen die Nuklearindustrie heute wirtschaftet. Während für die Branche früher die Grundsätze für öffentliche Dienstleistungen galten, werden nun im Zuge der Liberalisierung des Energiemarkts Rentabilitätskriterien angelegt; Finanz- und Gewinninteressen herrschen vor und führen oft dazu, dass Arbeiten von Subunternehmen ausgeführt und Sicherheitsbelange vernachlässigt werden. Beschäftigte französischer und anderer europäischer Kernkraftwerke räumen ein, dass es das Nullrisiko nicht gibt. Deshalb kontrollieren sie die Anlagen täglich und decken mitunter Gefahren auf. Ihre Sicherheit ist auch die unsere. Trotz des gefährlichen radioaktiven Mülls und der Katastrophe von Tschernobyl, steht die Kernkraft heute international wieder hoch im Kurs, denn ihr Hauptvorteil besteht darin, dass sie wesentlich zur Senkung des CO2-Ausstoßes beiträgt. Doch um welchem Preis? | |
| Datum: 28.03.2011 | Kommentare: 2 | |
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Vor 25 Jahren ereignete sich der Reaktorunfall von Tschernobyl, die erste globale Industriekatastrophe. Interviews mit Zeitzeugen und Archivmaterial aus Ost und West rekonstruieren den Verlauf des Supergaus und die Reaktion darauf. | |
| Datum: 22.03.2011 | Kommentare: 3 | |
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Alle Materie- und Lichtteilchen zeigen durch Interferenz, Absorption und Frequenz etc. Welleneigenschaften, andererseits wirken sie sich durch Reflektions- und Stossprozesse wie kleine Körper aus. Sie manipulieren Energie in diskreten Portionen und beeinflussen einander aufgrund von Resonanzen ("Wechselwirkung"). ... | |
| Datum: 09.03.2011 | Kommentare: 18 | |
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In den 40er und 50er Jahren galt die Atomkraft als Energie der Zukunft. Sie wurde als sauber, billig und effizient gepriesen. Niemand zog überhaupt die Möglichkeit eines nuklearen Unfalls mit ähnlich verheerenden Folgen und Spätfolgen wie bei der Explosion einer Atombombe in Betracht. An zwei besonderen Ereignissen - der ersten kontrollierten Kettenreaktion und der Katastrophe von Tschernobyl - lässt sich verdeutlichen, welche enormen Vorteile aber auch schreckliche Gefahren die Nutzung der Atomenergie mit sich bringt. | |
| Datum: 26.01.2011 | Kommentare: 4 | |
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Es ist die größte Maschine der Welt. Sie hat einen Stromverbrauch wie eine mittelgroße Stadt: Der Teilchenbeschleuniger, den das europäische Forschungszentrum für Teilchenphysik in der Nähe von Genf gebaut hat, ist in jeder Hinsicht eine große Sache. Bei der Forschung geht es um nicht weniger als den Ursprung des Universums. Die Reportage beleuchtet das vielleicht gefährlichste Experiment der Welt und den Versuch, Gott in die Karten zu schauen | |
| Datum: 26.01.2011 | Kommentare: 8 | |
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Auf die zunehmende Angst vor den Folgen der Erderwärmung reagieren Industrielle und manche Politiker mit dem Wundermittel Atomenergie: eine saubere und kontrollierbare Energie ohne schädliche Auswirkungen auf Mensch und Umwelt, die sogar zur nachhaltigen Entwicklung beiträgt. Aber ist sie wirklich so sauber, wie man uns weismachen will? | |
| Datum: 08.01.2011 | Kommentare: 5 | |
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Eine Theorie, die alles erklaert: Die wollten schon die Physiker Werner Heisenberg und Albert Einstein finden. Ohne Erfolg. Nun will man am europaeischen Teilchenforschungszentrum CERN das Geheimnis der Weltformel lueften - mit einem phantastischen Experiment. | |
| Datum: 23.12.2010 | Kommentare: 25 | |
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Die Dokumentation zeigt, wie sich der Widerstand in den vergangenen drei Jahrzehnten zum langlebigsten Protest in der Geschichte der deutschen Anti-Atomkraftbewegung entwickelt hat. Am 22. Februar 1977 überraschte Ministerpräsident Ernst Albrecht die Republik mit der Entscheidung, ausgerechnet im niedersächischen Wendland ein nationales Endlager für hochradioaktiven Atommüll errichten zu wollen. Es sollte das größte Industrieprojekt Europas werden. Heute - über 30 Jahre später - sind sowohl die Standortentscheidung von einst, als auch die Auseinandersetzung über die weitere Erkundung des Salzstocks Gorleben wieder aktuell. In Berlin versucht derzeit ein Untersuchungsausschuss unter anderen die Frage zu klären, wie die Entscheidung für Gorleben damals zustande kam. | |
| Datum: 16.11.2010 | Kommentare: 3 | |
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Der Film ist einem der aktuellsten Themen gewidmet: der Tragödie von Tschernobyl, dem Nachdenken über die Ursachen und die Folgen. Autoren und Hauptfiguren des Films waren unmittelbar beteiligt an den Ereignissen, Ingenieure und Angestellte des Atomkraftwerks von Tschernobyl.; sie denken über die ökologischen und sozialen Probleme nach, die mit dem Unfall verbunden sind. | |
| Datum: 17.10.2010 | Kommentare: 9 | |
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Mit dem Abwurf der Atombomben auf Hiroshima und Nagasaki trat die Menschheit mit einem absoluten GAU in das Atomzeitalter ein. Nicht lange darauf standen sich mit den USA und der UdSSR zwei Supermächte gegenüber, die die Menschen mit ihren atomaren Arsenalen gleich mehrfach hätten vernichten können. Doch während bei der Kubakrise offenbar wurde, dass die Gefahr eines atomaren Holocaust bestand, gab es auch schon vorher ernsthafte Krisen, die unter schlechteren Bedingungen zu einem Einsatz von Atomwaffen und damit der Vernichtung der Menschheit geführt hätten. | |
| Datum: 14.10.2010 | Kommentare: 11 | |

