Warum sind die Deutschen, wie sie eben sind? Woher kommt ihre unbändige Lust auf Jammern und Schwarzmalen? Warum sehen Deutsche das Glas immer halb leer und nicht halb voll? Obwohl selbst ein chronischer Hypochonder, begibt sich Dokumentarfilmer Konstantin Faigle, auf die Reise durch ein kollektiv verstimmtes Land. Der junge Filmemacher, der für sein Debüt "Out of Edeka? mit dem Bayrischen Dokumentarfilmpreis ausgezeichnet wurde, will auf den Grund deutscher Wehleidigkeit gelangen. Auf seinem Weg macht er Station bei Männerclubs, die auf dem Rhein sentimental das Loreley-Lied singen, im Teutoburger Wald, in dem Hermann über deutsches Wohl wacht, bei Pater Anselm Grün, Ludwig II, Alice Schwarzer und Prof. Walter Jens. Doch ist die ´schwere deutsche Seele` überhaupt zu ergründen?
Datum: 01.02.2012 Kommentare: 2
 
AIDS ist 30 Jahre nach der Entdeckung des HIV-Virus noch mmer eine unheilbare Krankheit. Aber die Jagd nach einem Impfstoff, der mit Sicherheit einen Nobelpreis nach sich ziehen würde, hat längst begonnen. Immun gegen AIDS ist eine mikrobiologische Detektivgeschichte. Sie zeigt, wie Robert Gallo, Ron Derosiers und die besten Virologen und Wissenschaftler aus aller Welt mit verschieden Methoden versuchen, eine der großen Seuchen der Menschheit zu besiegen.
Datum: 05.12.2011 Kommentare: 0
 
Höllenleben - Eine multiple Persönlichkeit auf Spurensuche 1-7 (Video 3 fehlt leider) Film von Liz Wieskerstrauch Höllenleben Nicki ist eine multiple Persönlichkeit, aufgespalten in zahlreiche Personen. Es gibt Männer, Frauen, Kinder in ihr. Eine Person alleine hätte die unermessliche Gewalt, die ihr seit frühester Kindheit angetan wurde, nicht ertragen. Nach mehr als zehn Jahren Therapie fasst sie mit vierzig einen mutigen Entschluss: Sie will den Teufelskreis aus Gewalt, Angst und Ohnmacht durchbrechen und begibt sich auf Spurensuche nach Tatorten und Tätern. Gemeinsam mit der Autorin Liz Wieskerstrauch und dem Filmteam reist sie an die Orte ihrer Kindheit - Tatorte in Wäldern, Burgen und Ruinen, auf Friedhöfen, an Flüssen, in Häusern. Orte der Qual.
Datum: 29.09.2011 Kommentare: 25
 
Die meisten Menschen fürchten sich vor dem Sterben. Sie haben Angst vor Schmerzen, vor Siechtum, Leid und Einsamkeit. Die moderne Gesellschaft verdrängt das Thema. Auch die Medizin, in ihrem Selbstverständnis für die Bewahrung und Wiederherstellung der Gesundheit zuständig, wusste lange Zeit nicht mit dem Tod umzugehen. Die Hospiz-Bewegung hat das verändert. Es entstanden spezielle Pflegeeinrichtungen, in denen Sterbende und unheilbar Kranke eine respektvolle, würdevolle und kompetente Betreuung finden. Ärzte, Pfleger, Seelsorger und viele ehrenamtliche Helfer begleiten die Menschen in ihrer letzten Lebensphase. "LexiTV" stellt Ihnen Menschen in Mitteldeutschland vor, deren Lebensinhalt darin besteht, Sterbenden ihren Abschied zu erleichtern.
Datum: 11.06.2011 Kommentare: 1
 
Magersucht gilt als ein typisches "Mädchen-Problem". Doch auch immer mehr Jungen hungern sich auf ein lebensgefährliches Gewicht herunter. Schätzungsweise jeder zehnte Magersüchtige ist heutzutage männlich. In der Londoner Klinik Rhodes Farm werden junge Patienten mit Essstörungen behandelt. Magersüchtige sind häufig Menschen, die sehr leistungsorientiert und perfektionistisch sind, doch sich in ihrem Leben oft hilflos fühlen. Gerade in der Pubertät stehen diese Jugendlichen der Veränderung ihres Körpers hilflos und ohnmächtig gegenüber. Vielen scheint eine übermäßige Kontrolle ihres Körpergewichts ein Ausdruck von Selbstbestimmung und Erfolg zu sein. Die eigene Selbstwahrnehmung verfälscht sich zunehmend und viele Patienten werden erst in eine Klinik eingeliefert, wenn sie sich bereits in lebensgefährlichem Zustand befinden.
Datum: 09.05.2011 Kommentare: 2
 
Zwangshandlungen oder -rituale sind Stereotypien, die ständig wiederholt werden. Der Patient erlebt sie oft als Vorbeugung gegen ein objektiv unwahrscheinliches Ereignis, das ihm Schaden bringen oder bei dem er selbst Unheil anrichten könnte. Im allgemeinen wird dieses Verhalten als sinnlos und ineffektiv erlebt, es wird immer wieder versucht, dagegen anzugehen. Angst ist meist ständig vorhanden. Werden Zwangshandlungen unterdrückt, verstärkt sich die Angst deutlich.
Datum: 08.04.2011 Kommentare: 4
 
Schätzungen zufolge leiden in Deutschland rund 1,8 Millionen Menschen unter dem so genannten "Messie"-Syndrom. Die Bezeichnung "Messies" stammt von dem englischen Wort "mess" ab und bedeutet soviel wie Unordnung, Dreck, Schwierigkeiten. Zu den Symptomen dieses Krankheitsbildes gehört Unordentlichkeit, zwanghaftes Sammeln wertloser Dinge, die Unfähigkeit, den eigenen Alltag zu organisieren sowie eingeschränktes Sozialverhalten. Mit einfachen Worten: "Messies" versinken in ihrem Chaos und sind nicht in der Lage, es aus eigener Kraft zu beheben.
Datum: 20.03.2011 Kommentare: 0
 
Seit drei Jahren liegt die Mutter von Urs F. nach einem Suizidversuch im Koma. Sie hat einen Abschiedsbrief geschrieben und in ihm ausdrücklich alle lebensverlängernden Maßnahmen abgelehnt. Doch weil keine Patientenverfügung von ihr vorliegt, wird sie am Leben erhalten, vielleicht noch 30 Jahre. Der Sohn ist auf der Suche nach Wegen, der Mutter das Sterben zu ermöglichen. Ein 60-jähriger ALS-Kranker will dem befürchteten Erstickungstod zuvorkommen und bittet seine Frau, ihm beim Suizid zu helfen. Eine Mutter tötet ihren Sohn, der seit neun Jahren im Wachkoma liegt und nicht mehr leben will. In all diesen Beispielen geht es um Sterbehilfe, um passive oder aktive, um indirekte oder direkte.
Datum: 08.03.2011 Kommentare: 10
 
Wird es zukünftig zur Realität, die Gedanken anderer Menschen zu lesen? Oder werden wir bald Maschinen nur durch Gedankenkontrolle bedienen können? Ein solches Bild war bisher allenfalls in Science-Fiction-Filmen wie "The Matrix" zu sehen: Im Kopf eines jungen Mannes steckt ein Anschluss von der Größe eines Kronkorkens. Kabel führen zu einem Computer, der die Signale aus dem Gehirn empfängt und interpretiert. Die Vision ist Realität geworden: US-Mediziner haben einen Chip ins Hirn eines Querschnittgelähmten eingepflanzt, der die Signale von 100 Neuronen an einen Rechner weiterleitet. Der 25-Jährige ist mittlerweile in der Lage, seine E-Mails abzurufen, am Computer zu spielen und durch Fernsehprogramme zu zappen, meldet Cyberkinetics.
Datum: 08.03.2011 Kommentare: 0
 
Vor fünf Jahren drehte der Journalist Christian Sterley einen Film über drei kleine Mädchen vom Kinderstrich in Manila. Nun ist Sterley wieder mit der Kamera ins Milieu eingetaucht, um zu sehen, was aus den Kindern geworden ist. Eine Reportage die berührt und erschrickt. Entstanden in Zusammenarbeit mit dem UN-Kinderhilfswerk, ausgezeichnet mit der "Silbernen Taube" in Turin
Datum: 06.03.2011 Kommentare: 16
 
In Aachen erkrankt ein kleiner Junge an der lebensbedrohlichen exotischen Tropenkrankheit Leishmaniose. Niemand kann sich erklären, wie sich das Kind angesteckt haben soll. In Soest kommen binnen weniger Tage 299 Menschen mit ernster Lungenentzündung ins Krankenhaus. Auch hier stehen die Ärzte vor einem Rätsel. Erst detektivische Kleinarbeit entlarvt nach Wochen die Dermacentorzecke, eine kleine Zecke aus den Tropen, als Schuldige. Dr. Torsten Naucke von der Universität Bonn ist Parasitologe. Er beschäftigt sich mit Schädlingen, die ernste Krankheiten übertragen. Gleichzeitig ist er Tiermediziner und beobachtet, dass vor allem Hunde immer häufiger von rätselhaften Erkrankungen befallen werden.
Datum: 28.02.2011 Kommentare: 1
 
Schon die frühen Hochkulturen zeichneten die letzten Worte bedeutender Persönlichkeiten auf. So sind uns die letzten Worte einiger griechischer Philosophen bekannt (Anaxagoras, Archimedes, Epikur, Plotin, Sokrates) und Sueton überlieferte in seinen Büchern über die ersten zwölf römischen Kaiser immerhin fünf letzte Worte (Augustus, Caesar, Galba, Nero und Vespasian). Aber nicht nur in der westlichen Kultur hatten und haben die letzten Äußerungen Gewicht. Auch die chinesischen und in...
Datum: 20.02.2011 Kommentare: 8
 
Seite 1 von 41234