Aghet -- Ein Völkermord ist ein Dokumentarfilm von Eric Friedler über den Völkermord an den Armeniern, der während des Ersten Weltkriegs durch die Führung der Jungtürken im Osmanischen Reich veranlasst wurde. Dieser Völkermord wird von der Türkei offiziell geleugnet. Der Film beleuchtet Hintergründe und Beweggründe für dieses Verschweigen historischer Tatsachen und zeichnet den Verlauf des Völkermordes auf der Grundlage zahlreicher historischer Quellen nach. Die Dokumentation entstand 2009 nach mehrjährigen umfangreichen Recherchen. Er wurde von Trebitsch Produktion des Norddeutschen Rundfunks in Szene gesetzt.
Datum: 17.01.2011 Kommentare: 50
 
Sind ​die ​USA ​verantwortlich ​für ​mehrere ​1.​000 ​Tote ​im ​Bosnien-Krieg? ​ Norwegische ​Offiziere ​haben ​beobachtet, ​wie ​US-Sondereinheiten ​ die ​bosnischkroatische ​Seite ​heimlich ​aufgerüstet ​haben ​- ​trotz ​ eines ​UN-Waffenembargos, ​entgegen ​der ​NATO-Politik ​und ​unter ​ Bruch ​ihres ​eigenen ​Rechts.​ Der ​investigative ​Film ​legt ​offen, ​wie ​der ​norwegische ​ Außenminister ​Stoltenberg, ​Verhandlungsführer ​der ​UNO, ​von ​der ​ CIA ​ausspioniert ​und ​ausgetrickst ​wird.​ ​Er ​zeigt, ​wie ​die ​ NATO ​- ​einschließlich ​hoher ​amerikanischer ​Generäle ​- ​ hintergangen ​wird.​ ​Er ​belegt, ​dass ​sogar ​das ​militärische ​ Beobachtungs- ​und ​Sicherungssystem ​der ​NATO ​kurzfristig ​ unterbrochen ​wird, ​um ​unbemerkt ​Waffen ​und ​Munition ​nach ​Tuzla ​ zu ​bringen.​ ​Diese ​Lieferungen ​verlängern ​den ​Krieg ​um ​Bosnien ​ und ​beeinflussen ​den ​Ausgang ​entscheidend.​ ​Die ​Waffenlieferungen ​blieben ​den ​Nato-Verbündeten ​nicht ​verborgen.​ ​Zwar ​wurden ​die ​ USA ​nicht ​öffentlich ​kritisiert, ​aber ​dieser ​“Betrug” ​führte ​zu ​einer ​britischfranzösischen ​Annäherung ​mit ​dem ​Ziel, ​europäische ​Strukturen ​für ​eine ​militärische ​Zusammenarbeit ​außerhalb ​der ​ NATO ​zu ​schaffen.​
Datum: 16.01.2011 Kommentare: 2
 
Wallensteins größter Erfolg ist der Sieg über den Schwedenkönig Gustav Adolph. Will der Feldherr auf dem Gipfel der Macht sogar den Kaiser stürzen? Oder will er ihm den Frieden diktieren, weil er erkennt, dass der Krieg militärisch nicht zu beenden ist? Ferdinand bezichtigt Wallenstein des Hochverrats, fällt das Todesurteil über den Retter der Monarchie. Was geschah in der Mordnacht von Eger? Im dritten Teil der Reihe ist Wallenstein auf dem Zenit seiner Macht, seine Truppen und Kanonen eröffnen ihm alle Möglichkeiten, selbst die Kaiserkrone. Doch ein seltsamer Wahn ergreift den Mann, der seine Macht dem Krieg verdankt: er verhandelt für den Frieden.
Datum: 14.01.2011 Kommentare: 0
 
Für die Soldaten der US-Armee ist die Korengal-Schlucht im Osten Afghanistans das Tal des Todes. Es ist fünf Kilometer breit, zehn Kilometer lang und liegt in fast 2.000 Metern Höhe. Von der nahen pakistanischen Grenze verläuft eine wichtige Nachschubroute der Taliban genau durch diesen abgelegenen Frontabschnitt im Krieg gegen den Terror. Kein anderer Ort am Hindukusch ist so umkämpft wie die Korengal-Schlucht. Wie die Besatzung eines amerikanischen Außenpostens Tag für Tag ums Überleben kämpft, zeigt die Dokumentation "Restrepo".
Datum: 13.01.2011 Kommentare: 17
 
Die Oetkers: Sie gehören nicht nur zu den reichsten Familien Deutschlands, sondern auch zu den bekanntesten. Für 98 Prozent der Deutschen ist der Name Oetker ein Begriff, doch die wenigsten wissen, dass die 'Oetker-Gruppe' nicht nur Nahrungsmittel wie Backpulver und Tiefkühlpizza produziert, sondern auch längst in Geschäftsbereichen wie Schifffahrt oder Finanzdienstleistungen erfolgreich agiert. Noch weniger ist über die Familie selbst bekannt, deren Geschichte durch große wirtschaftliche Erfolge, aber auch durch tragische Schicksalsschläge geprägt ist. In ihrem Film blicken Manfred Oldenburg und Sebastian Dehnhardt hinter die Kulissen des international tätigen Unternehmens, ergründen das Erfolgsgeheimnis der Oetkers und beleuchten die Hintergründe der privaten Katastrophen, von der die Familie immer wieder heimgesucht wurde.
Datum: 12.01.2011 Kommentare: 2
 
Ist die Bibel ein Buch wie jedes andere, oder steckt hinter diesem bereits 2000 Jahre alten Buch doch mehr? Bilden sie sich dazu ihre eigene Meinung und betrachten Sie die Faktenlage.
Datum: 10.01.2011 Kommentare: 40
 
Der N24-Talk mit Claus Strunz vom letzten Montag, 26.04.2010, um 23.30 Uhr “Wofür sterben unsere Soldaten in Afghanistan?” Das ist das brandaktuelle Thema des Talks “Was erlauben Strunz”, der am Montagabend auf N24 zu sehen war. Claus Strunz diskutiert darüber mit Harald Kujat, General a.D. der Luftwaffe und ehemaliger Generalinspekteur der Bundeswehr sowie ehemaliger Vorsitzender des NATO-Militärausschusses, und dem Bundestagsabgeordneten Hans-Christian Ströbele (Bündnis 90/Die Grünen).
Datum: 07.01.2011 Kommentare: 10
 
Das Deutsche Reich war durch den Versailler Vertrag von 1919 verpflichtet, Reparationen an die Siegermächte des Ersten Weltkriegs zu leisten. Aufgrund Verzögerungen der Lieferungen rückte mehrfach französisches Militär in unbesetztes Gebiet ein. Am 8. März 1921 besetzten französische und belgische Truppen die Städte Duisburg und Düsseldorf in der Entmilitarisierten Zone. Mit der Besetzung dieses Gebietes sicherte sich Frankreich eine Ausgangsbasis für eine mögliche Besetzung des gesamten rheinisch-westfälischen Industriegebiets. Das Londoner Ultimatum vom 5. Mai 1921, mit dem die alliierten Siegermächte ihren Zahlungsplan für die deutschen Reparationen in Höhe von 132 Milliarden Goldmark gegenüber Deutschland durchsetzten, war mit der Drohung verbunden, im Weigerungsfall das Ruhrgebiet zu besetzen.
Datum: 07.12.2010 Kommentare: 5
 
Das Geld aus dem Verkauf finanziert einen Krieg, der schon 15 Jahre dauert und bis heute fünf Millionen Menschen getötet hat. Von all dem wollen die Mobilfunkunternehmen nichts wissen.Der Autor Frank Piasecki Poulsen hat sich für die story auf eine lebensgefährliche Suche in die Coltan-Minen im Kongo gemacht. Er ist in eine Mine hinabgestiegen, in der Kinder oft Tage in den dunklen Tunneln graben und leben. Der Lohn: ein paar Cent. Die Gewinne aus dem Geschäft mit Coltan stecken andere ein. Poulsen konfrontiert Mobilfunkunternehmen mit seinen Aufnahmen und Erfahrungen.
Datum: 06.12.2010 Kommentare: 23
 
Der Film erzählt die unglaubliche Geschichte des wohl größten Know-how-Transfers beziehungsweise -Kidnappings aller Zeiten. Schauplatz ist das von den Sowjets besetzte Ostdeutschland, Ausgangspunkt ist ein Stalin-Dekret vom 13. Mai 1946. Fünf Monate später, am 22. Oktober des Jahres 1946, soll der Befehl des Generalissimus schließlich vollstreckt werden. Ein Schicksalstag für Tausende ahnungslose deutsche Techniker und Ingenieure und deren Angehörige, die gezwungen werden, in der Sowjetunion zu arbeiten. Überall in der Sowjetischen Besatzungszone, wo begehrte deutsche Spezialisten zu finden sind, sind bewaffnete Spezialkommandos der Sowjets unterwegs
Datum: 04.12.2010 Kommentare: 4
 
Eigentlich war der August des Jahres 1939 viel zu schön, um auch nur einen Gedanken an Krieg zu verschwenden. «38 Grad, es wird zu heiß, um etwas zu unternehmen», zitiert der Film aus dem Tagebuch eines polnischen Mädchens. Nina Koshofer und Mathias Haentjes, die Autoren des Films, schaffen es, die Atmosphäre dieses hitzigen Sommers anschaulich, fast schon greifbar zu machen. Es gelingt ihnen durch eine Polyphonie der Stimmen, durch Zeitzeugen in ganz Europa, die lebhaft zu erzählen wissen, was in diesen Tagen vor sich ging. Der gemeinsame Nenner ihrer Berichte lässt sich mit einem Wort zusammenfassen: Naivität. Die Menschen in Europa saßen auf einem Pulverfass und merkten es nicht. «Für uns Briten war Polen eigentlich nur irgendein weiteres Land in Europa», erinnert sich der in Großbritannien bekannte Komiker Dennis Norden. So wie die Tschechoslowakei, die Hitler bereits zerschlagen, so wie Österreich, das der Führer «heim ins Reich» geholt hatte.
Datum: 27.11.2010 Kommentare: 8
 
Können Fernsehbilder und Fotoreportagen den Verlauf eines Krieges entscheidend beeinflussen? Und wie verwandeln sich militärische Siege in politische Niederlagen? Diese Fragen musste sich der US-Generalstab während des Vietnamkrieges stellen, der als erster “Fernseh-Krieg” gilt. Seit 50 Jahren ist die Militärgeschichte zugleich die der angespannten Beziehung zwischen Armee und Medien. Schließlich hat sich die Kriegsführung so tief greifend gewandelt, dass sich auch das Bild des Krieges in der Öffentlichkeit grundlegend verändert hat. Am Beispiel der Tet-Offensive im Frühjahr 1968 nimmt Filmemacher Patrick Barbéris einen Wendepunkt des Vietnamkrieges unter die Lupe, um das Wesen moderner Konflikte und die Bilderproduktion in Kriegszeiten zu veranschaulichen. Exklusiv zu Wort kommen in der Dokumentation die berühmten Fotoreporter Don North, Peter Arnett, Ron Steinman, Jack Laurence, Joe Galloway und John Olson, die sich im Vietnamkrieg ihre ersten Sporen verdienten, sowie die Militärexperten und Vietnamveteranen General George Ron Christmas, General Robert Scales und General Earle Wheller.
Datum: 24.11.2010 Kommentare: 3
 
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