Ausgehend von der gegenwärtigen Struktur des Universums verfolgen wir den Zeitpfeil in umgekehrter Richtung bis hin zum Urknall. Die zeitliche Entwicklung des Universums wird anhand zahlreicher Bilder beleuchtet. Die Bildung der Materie in der ersten Sekunde des Universums sowie die Synthese der Elemente werden erläutert. Ebenso diskutieren wir den inflationären Kosmos in der absoluten Frühphase unseres Universums sowie die Ausprägung physikalischer Grundstrukturen. Schliesslich wird modellhaft aufgezeigt, wie Quantenstrukturen des Vakuums zum Urknall führen können. Abschliessend geben wir einen Ausblick auf das zukünftige Schicksal des Universums.
Datum: 31.01.2011 Kommentare: 5
 
Dass Farben auf uns wirken, ist erwiesen. Was sie dabei auslösen, ist unterschiedlich, denn "jeder Mensch sieht eine andere Welt. […] Es gibt keine zwei Menschen, die die gleichen Farben sehen in unserer Welt", sagt Axel Buether, Professor für Bildnerische Grundlagen. Das liegt zum einen daran, dass unser Gefühlszentrum im Gehirn entscheidet, welche Farbinformation in unser Bewusstsein dringt. Zum anderen variiert der Aufbau der menschlichen Netzhaut: Die Anzahl der Rezeptoren auf der Netzhaut unterscheidet sich laut Farbforscher Buether um das 40-fache.
Datum: 30.01.2011 Kommentare: 1
 
Den überraschenden Funden im Chiemgau und den Erkenntnissen des Würzburger Teams verdankt auch die Keltenforschung Antworten auf bislang ungeklärte Fragen. So konnten sich Archäologen bislang keinen Reim darauf machen, warum Fürstensitze wie die Heuneburg, die nahe dem Meteoriten-Einschlags lagen, von einem zum anderen Tag verlassen wurden. Zudem wandten sich die Menschen rund um das damalige Katastrophengebiet urplötzlich verstärkt der Religion zu. Als Belege dienen ausgegrabene Objekte, die Fabelwesen, mythologische Tiere und Götter mit glotzäugigen Köpfen darstellen. Den himmlischen Mächten opferten die Kelten seit 465 v. Chr. zudem wieder Schmuck, also ihren wertvollsten Besitz. Ein Brauch, den sie drei Jahrhunderte zuvor aufgegeben hatten.
Datum: 30.01.2011 Kommentare: 1
 
In den 40er und 50er Jahren galt die Atomkraft als Energie der Zukunft. Sie wurde als sauber, billig und effizient gepriesen. Niemand zog überhaupt die Möglichkeit eines nuklearen Unfalls mit ähnlich verheerenden Folgen und Spätfolgen wie bei der Explosion einer Atombombe in Betracht. An zwei besonderen Ereignissen - der ersten kontrollierten Kettenreaktion und der Katastrophe von Tschernobyl - lässt sich verdeutlichen, welche enormen Vorteile aber auch schreckliche Gefahren die Nutzung der Atomenergie mit sich bringt.
Datum: 26.01.2011 Kommentare: 4
 
Es ist die größte Maschine der Welt. Sie hat einen Stromverbrauch wie eine mittelgroße Stadt: Der Teilchenbeschleuniger, den das europäische Forschungszentrum für Teilchenphysik in der Nähe von Genf gebaut hat, ist in jeder Hinsicht eine große Sache. Bei der Forschung geht es um nicht weniger als den Ursprung des Universums. Die Reportage beleuchtet das vielleicht gefährlichste Experiment der Welt und den Versuch, Gott in die Karten zu schauen
Datum: 26.01.2011 Kommentare: 8
 
Gorillas sind faszinierend – und geheimnisvoll. Das weiß kaum einer besser als Jörg Hess, Zoologe, Verhaltensforscher und Fotograf, der seit drei Jahrzehnten alles dokumentiert, was sich innerhalb der Gorilla-Gemeinschaft im Basler Zoo ereignet. In den achtziger Jahren beobachtete er auch in Zentralafrika monatelang das Verhalten einer Berggorillafamilie der Forschungsstation von Dian Fossey. Wenn Jörg Hess seine Erkenntnisse und abenteuerlichen Erfahrungen schildert, bekommen die Gorillas Konturen; sie werden zu Individuen mit unterschiedlichen Charakteren und mit Lebensgeschichten, die von engen Bindungen, Verlusten, von Heiterem und Rührendem erzählen. Aufnahmen von heute und Bilddokumente aus über dreißig Jahren geben Einblick in die sozialen Regeln und Rituale der Basler Gorilla-Familie. Immer wieder erinnern uns die Impressionen an unser eigenes Verhalten und lassen doch manches im Dunkeln. Klar aber wird, warum der Experte Hess, der freundschaftliche Nähe zu den Gorillas erlebte, leidenschaftlich für deren Schutz und Respekt plädiert .
Datum: 25.01.2011 Kommentare: 0
 
Mit der Entdeckung kam der Untergang. Jahrhundertelang waren die Azteken die unangefochtenen Herrscher über Mittelamerika. Bis die spanischen Eroberer kamen, Anfang des 16. Jahrhunderts. Hernan Cortez führte 1519 die Konquistadoren an und unterwarf in nur zwei Jahren das mächtige Volk für Spanien. Ihr erbarmungsloses Vorgehen gegenüber den Azteken rechtfertigten die Spanier mit der angeblich großen Brutalität der Azteken gegen ihr eigenes Volk. Spanische Chronisten berichten von blutigen Kulten und sprechen von Hun-derttausenden – Männern, Frauen und Kindern -, die die aztekischen Priester ihren Göttern opferten. Doch ist das wirklich wahr? Jahrhundertelang zweifelte so gut wie niemand daran. Bis ein Deutscher dieser Frage erstmals wissenschaftlich auf den Grund ging. Eduard Seler, ein Privat-gelehrter aus Berlin, glaubte nicht, dass die spanischen Überlieferungen die Wahr-heit sagen.
Datum: 23.01.2011 Kommentare: 8
 
Überall auf der Welt mehren sich Proteste gegen die die skrupellose Aneignung biologischer Ressourcen, die von den Einheimischen seit Menschengedenken gehegt und gepflegt wurden. Was bedeutet die Aneignung genetischer Ressourcen, auch "Biopiraterie" genannt, für die Weltbevölkerung? Und für die Artenvielfalt? Diese beiden Fragen will der Themenabend beantworten.
Datum: 21.01.2011 Kommentare: 0
 
Seit 1997 erhalten Firmen, insbesondere aus den USA, erstmals Patente auf Leben und schaffen einen in der Geschichte des geistigen Eigentums einmaligen Präzedenzfall. So knackten Großkonzerne den genetischen Code der gelben Bohne aus Mexiko, des südostasiatischen Basmatireis oder auch der peruanischen Maca-Pflanze. Die Pflanzen wurden de facto zum Eigentum der Multis. Diese Praxis zerstört die traditionellen lateinamerikanischen oder asiatischen Märkte und zwingt die Kleinbauern, für den Verkauf ihrer Produkte im Ausland Lizenzgebühren zu entrichten.
Datum: 21.01.2011 Kommentare: 0
 
Seit 1997 erhalten Firmen erstmals Patente auf Leben. Auf diese Weise zerstören Großkonzerne vor allem aus den USA die lateinamerikanischen und asiatischen Lebensmittelmärkte. Was bedeutet die Aneignung genetischer Ressourcen, auch "Biopiraterie" genannt, für die Weltbevölkerung? Und für die Artenvielfalt? Diese beiden Fragen will der Themenabend beantworten.
Datum: 21.01.2011 Kommentare: 2
 
Seit 1997 erhalten Firmen erstmals Patente auf Leben. Auf diese Weise zerstören Großkonzerne vor allem aus den USA die lateinamerikanischen und asiatischen Lebensmittelmärkte. Was bedeutet die Aneignung genetischer Ressourcen, auch "Biopiraterie" genannt, für die Weltbevölkerung? Und für die Artenvielfalt? Diese beiden Fragen will der Themenabend beantworten.
Datum: 21.01.2011 Kommentare: 4
 
Wiedergut fokussiert sich in diesem Video nicht nur auf die technologischen Aspekte von unkonventionellen Energiegeräten sondern er liefert eine ganzheitliche Betrachtung des Themas "Freie Energie" im Zusammenhang mit politischen, wirtschaftlichen, gesellschaftlichen und geistigen Aspekten. Nebenbei zeigt er die Funktionsweise von verschiedenen Konzepten anhand von Modellen auf. Ab und zu schweift er ein wenig in esoterische Themen ab. Haupthemen: Uebersicht über die Geschichte der Freien Energie Forschung und deren Hauptprotagonisten (Tesla, Schauberger, Baumann, Moray, Zamponi, Keely, Hutchison etc.), Nikola Tesla (Wechselstrom, Wardencliff Tower Experimente, Pierce Arrow Elektro Car), Guiseppe Zamponis elektrische Pendeluhr aus dem Jahre 1835, Testatika und Paul Baumann, Viktor Schauberger (Wasserwirbel Experimente, Implosion statt Explosion, Repulsine etc.) u.v.m
Datum: 19.01.2011 Kommentare: 23
 
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