Dem Volk der Unerwünschten gehören weltweit rund 17 Millionen Menschen an: Vertriebene, Flüchtlinge und Migranten leben am Rande der Nationalstaaten. "Refugistan liegt in der Rangliste der bevölkerungsstärksten Länder auf Platz 60. Hier leben die, die keiner will, unter der organisatorischen Aufsicht der Verwaltungskrake UNHCR und mit Unterstützung der großen NGOs. Gemeinsam wachen sie darüber, dass die Lebensbedingungen in den Camps bei aller Absurdität zumutbar bleiben. "Neue Heimat Flüchtlingslager vermittelt einen erschütternden Eindruck vom Alltag in diesen künstlichen Städten.
Datum: 01.09.2016 Kommentare: 0
 
Bei einer Autoimmunerkrankung greift das Immunsystem körpereigenes Gewebe an und nicht Fremdkörper wie Viren und Bakterien. Warum wird bei immer mehr Menschen der eigene Körper zum Feind?
Datum: 31.08.2016 Kommentare: 0
 
Burnout, das «Ausgebranntsein» ist ein psychischer und physischer Erschöpfungszustand, meist verursacht durch Stress, Leistungsdruck und Angst vor dem Versagen. Neben Managern leiden vor allem Menschen aus dem Erziehungs- und Sozialbereich an Burnout. Früher führte das Phänomen häufig zu langwierigen Depressionen, heute packt man das Problem oft rechtzeitig an. Damit erhöhen sich nicht nur die Heilungschancen, viele Betroffene stellen ihre Lebens- und Arbeitsgewohnheiten radikal um und verbessern dadurch entscheidend ihre Lebensqualität. Drei Portraits von Betroffenen und ihr Weg zurück zu neuer Lebensfreude.
Datum: 28.08.2016 Kommentare: 0
 
Heinz Nixdorf baut aus dem Nichts einen Weltkonzern auf, er revolutioniert den Arbeitsalltag und treibt das deutsche Wirtschaftswunder an. In den 60er und 70er Jahren ist er der deutsche Steve Jobs. Sein Imperium liegt nicht im kalifornischen Silicon Valley, sondern in der ostwestfälischen Provinz, in seiner Heimatstadt Paderborn. Wie kaum ein anderer verkörpert der 1925 geborene Unternehmer das Wirtschaftswunder. Und nimmt den Kampf mit den Giganten der Computer-Branche auf. Die WDR-Dokumentation erzählt die außergewöhnliche Geschichte eines rasanten Aufstiegs, den er vor allem einer Tatsache verdankt: seinem unbedingten Leistungswillen.
Datum: 21.08.2016 Kommentare: 0
 
Sie schauen nach wie vor aus wie grazi­le Feen, wenn sie tanzen. Die Balletttänzerinnen erinnern unweigerlich an die kommunistischen Zeiten, als die Leicht­athletinnen aus Bulgarien bei internationalen Bewerben so viele Preise abräumten. Nur lachen die Mädchen in der Sofioter Tanz­schule heute mehr, wenn sie durch die Luft wirbeln. Die Trainerin Neschka Robeva ist aber dieselbe geblieben. Offen ist, ob sich der Staat diese Institution weiter leisten wollen wird, sagt Frau Robeva. Sie glaubt, dass einer, der heute langfristige Pläne mache, entweder dumm sei oder ein Optimist. Die Geistes­haltung nach der Wende mag sie nicht: "Die Nation hat nicht verstanden, dass Selbstdisziplin auch in dem neuen System das wichtigste ist." Lehrerinnen wie Frau Robeva hatten früher in der bulgarischen Gesellschaft einen hohen Status. Heute haben diesen jene, die viel Geld machen.
Datum: 16.08.2016 Kommentare: 0
 
Ein besonderer Flüchtling beantragte 1999 Asyl in Deutschland. Rafid Ahmed Alwan behauptete, Mitarbeiter einer Anlage im Irak gewesen zu sein, in der chemische Kampfstoffe hergestellt würden. Stundenlang, tagelang wurde er vom BND verhört. Der deutsche Geheimdienst gab die Aussagen an die US-Administration weiter, unter dem Vorbehalt, dass es Zweifel an der Glaubwürdigkeit gäbe. Von den Amerikanern bekam der vermeintliche Zeuge den Codenamen "Curveball", wie jene angeschnittenen Bälle, die beim Baseball kurz vor dem Ziel die Richtung ändern. Die Regierung Bush verwendete seine Aussagen später als Beweis für Bagdads angebliche unerlaubte Waffenprogramme.
Datum: 11.08.2016 Kommentare: 0
 
"Die Google-Story" wirft einen Blick hinter die Kulissen der mächtigsten Suchmaschine der Welt. Von Google-Büros in China und Russland bis zum Hauptsitz "Googleplex" im Silicon Valley in Kalifornien, versucht die Dokumentation aufzudecken, warum Googles Unternehmensphilosophie so einzigartig ist unter den großen Unternehmen des 21. Jahrhunderts. Mit unglaublich leistungsfähigen Computer-Servern will Google das digitale Lagerhaus für alle Dinge sein.
Datum: 10.08.2016 Kommentare: 0
 
"Wir sind immer in eine Tchibo-Filiale gegangen, und meine Mutter hat sich eine Tasse Kaffee gegönnt. Probierkaffee für 20 Pfennig." Schon als Kind fand Christian Esselun den Duft von frischem Kaffee toll, inzwischen verkostet er schon seit 28 Jahren täglich Tchibo-Kaffee - ein Kaffee-Experte, der in seinem kleinen Kontor Kaffeebäume züchtet.
Datum: 28.07.2016 Kommentare: 0
 
Sechs Monate lang stellte das 22. Einsatz-Kontingent die Klinik-Kompanie im Bundeswehr-Feldlager in Masar-i-Sharif. Es ist das einzige Lazarett im weiten Norden Afghanistan mit der Ausstattung eines Kreiskrankenhauses. Tag und Nacht werden Notfälle eingeliefert, kommen Soldaten mit schwersten Verletzungen aus dem Feld in die Klinik. Ein ständiger Kampf für das Leben und gegen die Zeit.
Datum: 26.07.2016 Kommentare: 0
 
Viele junge Familien wünschen sich beides: Kinder und Beruf. Doch in der Realität mangelt es immer noch an qualifizierten Betreuungsmöglichkeiten. Der Alltag wird zum Kraftakt. Kerstin, Yvonne und Tosca wollen nach der Elternzeit wieder arbeiten. Die Familien brauchen also dringend eine Kinderbetreuung. Der Rechtsanspruch auf einen Kitaplatz ist sehr ungleich erfüllt. Die Vereinbarkeit von Beruf und Familie: ein nervenaufreibender Balanceakt.
Datum: 20.07.2016 Kommentare: 0
 
Jahrelang konnte der deutsche Kunstfälscher Wolfgang Beltracchi die gesamte Kunstwelt zum Narren halten. Weder Auktionshäuser noch Sachverständige merkten, dass die Werke, die er als Originale von Malern wie Max Ernst oder Max Pechstein verkaufte, in Wahrheit von ihm selbst stammten. Beltracchi verdiente Millionen bis er schließlich doch aufflog und wegen Betrugs ins Gefängnis musste.
Datum: 19.07.2016 Kommentare: 0
 
Als im Jahr 2008 Barack Obama als erster schwarzer Präsident der USA sein Amt antrat, schien das Ende des Rassismus endlich gekommen ... Dann erschoss 2014 ein weißer Polizist einen jungen Schwarzen in Ferguson und ganz Amerika schaute mit Entsetzen auf diese Tat. Sieben Jahre nach der Wahl Obamas ist die Gleichstellung zwischen Schwarz und Weiß in den USA noch immer nicht verwirklicht.
Datum: 18.07.2016 Kommentare: 0
 
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